K-fee.jpgNachdem wir letzte Woche den ersten Teil von „Kaffee und Werbung“ präsentiert haben, sind wir bei unserer weiteren Suche auf eine völlig schräge Kampagne gestoßen: die von der K-fee AG aus Berlin. Die Kreativen der Hamburger Werbeagentur Jung von Matt haben für ihren Kaffee-Kunden mal wieder alle Register gezogen, um aus dem üblichen TV-Brei herauszuragen.

Die Grundidee ist einfach: In den Werbespots wird eine kleine, schöne, entspannte Szene mit angenehmer Musik gezeigt. Wenn der Zuschauer sich gerade von der romantischen Idylle hat einlullen lassen, springt auf einmal eine Art Zombie mit tierischem Gebrüll ins Bild. „K-fee. So wach warst Du noch nie.

Nachdem die K-fee Spots 2005 nicht nur beim ADC, dem wichtigsten deutschen Kreativwettbewerb, sondern auch in Cannes beim wichtigsten europäischen Werbepreis kräftig abgeräumt hatten, hatten sich die Zuständigen bei K-fee schon leicht besorgt gefragt, ob diese Erfolge 2006 wohl noch getoppt werden können.

Doch die Sorge war unbegründet: Gleich zum Beginn des neuen Jahres gewannen die K-fee Spots eine GOLDmedaille bei den AME Awards („Advertising and Marketing Effectiveness Awards“), dem wichtigsten amerikanischen Werbepreis, der am 26. Januar in New York verliehen wurde.

Die Bild-Zeitung berichtete dagegen schon am 07.06.2004: „Skandal oder Spaß? Bei „K-fee“ stapeln sich Briefe besorgter Mütter, die psychische Folgen für ihre Kleinen befürchten, entsetzter Rentner, bei denen fast der Herzschrittmacher aussetzte und Zuschauern, die ihr Bier verschütteten.“

Wir finden die Spots auf jeden Fall schräg genug, um sie gern in unsere kleine Reihe aufzunehmen. Ob der Kaffee von K-fee auch schmeckt, entzieht sich wiederum unseren Kenntnissen…

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