Mischung:
Espressoexperten schwören auf Espressomischungen, die nicht nur die teuren Arabicabohnen enthalten, sondern auch 20 % bis 30 % Robustabohnen. Das verleiht dem Espresso einen würzigeren Geschmack und ein kräftigeres Aroma. Außerdem ist der Anteil an Robustabohnen wichtig für die Crema des Espressos. Durch den hohen Anteil an ätherischen Ölen in diesen Bohnen wird die Crema nämlich besonders gut und cremig.

Mahlgrad:
Das Espressopulver sollte nicht zu grob gemahlen sein. Der Grund: Das Wasser kommt nur kurz mit dem Pulver in Berührung und in dieser Zeit müssen sich Geschmacks- und Aromastoffe lösen können. Espressobohnen, die mit Stufe eins oder zwei gemahlen wurden, sind optimal.

Crema:
Ebenfalls wichtig bei einem guten Espresso ist die „Crema“, das heißt der Schaum auf dem Espresso. Sie sollte eine haselnussbraune Farbe haben und möglichst dicht sein. Auf einer guten Crema bleibt ein Löffel Zucker zwei bis drei Sekunden „stehen“ und sinkt dann erst ab. Die Crema ist deshalb so wichtig, weil sie den Espresso wie einen Deckel schützt. Die wertvollen Aroma- und Geschmacksstoffe können sich nicht so schnell verflüchtigen, sondern bleiben in der Crema des Espresso hängen.

Temperatur:
Ist der Espresso fertig, sollte er heiß und nicht kälter als 79° C serviert werden. Denn sonst können sich die Geschmacks- und Aromastoffe nicht optimal entfalten. Ein Kenner trinkt deshalb seinen Espresso direkt nach dem Servieren in zwei bis drei Schluck schnell hintereinander aus. So ist der Genuss am größten.

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