Espresso International Newsletter April 2013
20 April 2013Ein Osternest voller Angebote
18 März 2013Espresso- und Kaffeeröster auf der Internorga
15 März 2013Wie schön, dass die Gastronomie-Messe jedes Jahr in Hamburg stattfindet. So haben wir einige unserer langjährigen Lieferanten sozusagen direkt vor der Haustür.
Der erste Termin führte uns zu illy Caffe. Deutschland-Chef Andrea Zappalorto hatte einige wirklich interessante News für uns. Im letzten Jahr haben wir noch gemeinsam mit ihm am Tisch gesessen und überlegt, ob ein echter Filterkaffee von illy auf dem deutschen Markt Chancen hat und wie man diesen am besten einführen könnte. Nun ist es schon soweit.
Die hochwertige Mischung aus Arabicabohnen entspricht der normalen illy N Mischung, aber Röst- und Mahlgrad sind für die Zubereitung in einer Filterkaffee-Maschine perfekt abgestimmt. Selbstverständlich werden wir diese neue Sorte alsbald im Sortiment führen. Desweiteren gibt es nun von illy auch sortenreine Spezialitäten, die sogenannten “illy MONOARABICAs” in der Dose und sogar als ESE-Pads.
Was wir besonders gut finden, ist die Planung für einen Nachfüllpack. Die 200g Tüte illy Espesso kann man dann in die schöne illy Dose stellen. Im Sinne der Umwelt eine gute Idee.
Am Stand von MOEMA Kaffee machen wir den nächsten Stopp. Die Marke ist uns natürlich schon lange bekannt, aber nun nutzen wir die Gelegenheit mit den Machern persönlich zu sprechen. Herr Ozan Taner erläutert uns das Konzept, dass diesem brasilianischem Kaffee zu Grund liegt.
Moema wurde vor 7 Jahren in Berlin gegründet, um die Idee eine neue Kaffeesorte auf den Markt zu bringen mit einem ganz neuen Konzept zu realisieren. Vorraussetzung für den Erfolg ist sicherlich ein erstklassiger Kaffee. Für die Auswahl der Bohnen und deren Mischungsverhältnis konnte man 2005 keinen geringeren als Kaffee-Sommelier-Weltmeister Silvio Leite gewinnen. Revolutionär bei diesem Konzept ist die Röstung des Kaffees in Brasilien. Das heißt die Kaffeebauern vor Ort können so die gesamte Wertschöpfungskette Ihres schönen Produktes bedienen. Da uns Kaffee und Konzept sehr gut gefallen, wird diese Sorte wohl bald den Weg in unseren Shop finden.
Der Weg führt uns weiter zu Caffe New York, die dieses Jahr ihre neuen Biokaffees verstärkt in den Vordergrund rücken. Bei einer Blindverkostung belegte dieser Kaffee den 1.Rang. Genauerer Bericht folgt demnächst. Die Sensibilität der Konsumenten wächst, das spüren wir auch bei unseren Kunden. Und es gibt mittlerweile Biokaffee in Top-Qualität. Nur Robustabohnen sind immer noch schwer erhältlich auf dem Weltmarkt.
Das erste Mal auf der Internorga ist Hausbrandt Caffe aus Triest mit einem sehr schönen Stand vertreten. Wir plaudern ein wenig mit Herrn Del Gaudio und Lorenzo di Muro von Hausbrandt. Herr Del Gaudio hat die 120-jährige Geschichte der Rösterei recherchiert und erfahren, dass die Eltern des Gründers Hermann Hausbrandt aus Hamburg kamen. Tja, so schliesst sich der Kreis.
Da wir so gut wie alles von Hausbrandt im Sortiment haben, gibt es nicht so viele Neuigkeiten. Schön sind auf jeden Fall die neuen Nostalgiedosen, die wir leider nicht fotografiert haben, aber bald präsentieren werden.
Schon im letztem Jahr hatten wir Kontakt zu BLASERCAFÉ in der Schweiz aufgenommen und konnten die wirklich feinen Kaffees dieser 80 Jahre alten Berner Familien-Rösterei verkosten.
Neben der ausgezeichneten Qualität hat uns besonders das klare Konzept hinsichtlich der Sorten und deren Verwendbarkeit beeindruckt. Frau Barbara Held – Leiterin Qualitätssicherung – spricht begeistert und mit viel Leidenschaft über “ihre” Kreationen. Herkunft der Bohnen, Röstgrad, Geschmack, Aromen, Haptik und vor allem die ideale Zubereitungsform je Sorte sind bei Blasercafé kein Geheimnis und geben dem Espressofan ein sehr gutes Briefing mit auf den Weg.
Sollte es zu einer Zusammenarbeit kommen, freuen wir uns schon jetzt darauf, Ihnen diese herrlichen Kaffees zu präsentieren. Und auch die ESE-Pad-Freunde kommen nicht zu kurz, denn alle Sorten gibt es auch im kleinen runden Format.
Wir sind zufrieden mit den Gesprächen und freuen uns auf das nächste Jahr.
NDR Kaffee Reportage schlägt Wogen
26 Februar 2013Unsere Kunden sind verunsichert und illy Caffe stellt richtig
Auslöser des Ganzen war eine Dokumentation des NDR-Fernsehens vom 15.02.13 mit dem Titel „Bittere Ernte – Preis des billigen Kaffees“. Die für uns wichtigsten Aussagen hatten wir in unserem Februar Newsletter zusammmengefasst. Hier noch einmal in Kurzform einige Fakten:
In den 80er Jahren haben unsere Eltern noch bis zu 12,00 Mark für 500g Kaffee gezahlt. Heute gibt es in jedem Discounter Marken-Kaffee für 3,99 Euro. Warum können die großen deutschen Röster ihren Kaffee so billig wie nie anbieten? Ein Reporterteam des NDR Fernsehens reiste nach Brasilien, um im Land mit dem größten Kaffeeexport vor Ort zu recherchieren.
Die für uns wichtigsten Aussagen des Beitrags:
Auf den konventionellen Plantagen herrscht Monokultur, d.h. zwischen den Reihen der Kaffeepflanzen darf nichts anderes wachsen. Nur so können Maschinen noch billiger die Arbeit der Ernte verrichten, mit der sich bislang Landarbeiter ein karges Überleben gesichert haben.
Der Boden, die Kaffeepflanzen und die gepflückten Bohnen werden mit Fungiziden und Pestiziden in unglaublicher Menge und Häufigkeit behandelt. 1 Mio. Tonnen Gift werden pro Jahr auf die Plantagen in Brasilien ausgebracht. Gifte, die in Deutschland seit langem verboten sind.
Die Menschen und die Umwelt in Brasilien leiden. Der häufige Kontakt und der teilweise unsachgemäße Umgang mit Pestiziden führen zu Krebs, Parkinson und Fehlbildungen Neugeborener.
KEINER der großen Röster war zu einer Stellungnahme bereit.
Die vermeintlich gute Nachricht. Die Gifte sind nach dem Röstprozess aufgrund der hohen Rösttemperatur nicht mehr nachweisbar. Aber immer neue Pflanzenschutzmittel machen es den Laboren schwer diese nachzuweisen.
Fazit für uns:
Egal ob Textilien, Spielzeug, Möbel oder auch Kaffee. Wer billigst kaufen will muss sich bewusst sein, wer den Preis dafür wirklich zahlt.
Viele unserer Kunden haben sich daraufhin die Reportage im Internet angesehen und waren verwundert, dass illy Caffe dort von einem Plantagenbesitzer als großer Abnehmer benannt wurde und hakten bei uns nach. Glücklicherweise hatte sich am selben Tag der illy Chef Deutschland und die Presseabteilung von illy bei uns unaufgefordert gemeldet und die Dinge ins rechte Licht gerückt. Hier die Richtigstellung:
Liebe Frau Duhre,
nach der negativen Berichterstattung im Die Zeit-Artikel „Das Geheimnis der Bella Crema“ (14.02.2013) und im NDR-Beitrag „Bittere Ernte, Preis des billigen Kaffees“ (15.02.2013), haben wir die beiden Medien über die zugrundeliegenden Falschinformationen in Kenntnis gesetzt und um Richtigstellung gebeten.
Heute haben wir in diesem Zusammenhang ein positives Signal erhalten: Der Name illy wird sowohl im Die Zeit-Artikel als auch im NDR-Beitrag gelöscht.
Die bekannten Fakten können wir nach gründlicher Recherche wie folgt festhalten:
Alle von illycaffè eingekauften grünen Kaffeebohnen werden auf Pestizide untersucht. Bohnen, in denen Unreinheiten nachgewiesen werden oder die den Qualitätsstandards von illycaffè nicht entsprechen, werden umgehend aussortiert.
Im vorliegenden Fall belieferte Herr Cesar Oliveira illycaffè im Jahr 2010 einmalig mit 233 Säcken Kaffee. Es handelt sich also nicht um einen dauerhaften Zulieferer, wie in der oben genannten Berichterstattung suggeriert wird. Die im Jahr 2010 eingekaufte Menge wurde regelgemäß analysiert und sie war vollständig frei von Pestiziden.
Seit Jahren steht Nachhaltigkeit im Vordergrund jeglichen Handelns von illycaffè. Das DNV-Zertifikat „Responsible Supply Chain Process“ ist überdies ein von Dritten beigesteuerter Nachweis unseres verantwortlichen Handelns im Blick auf die Umwelt sowie soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit.
Ich hoffe, Ihnen und Ihren Kunden mit diesen Informationen weiterhelfen zu können.
Maria Stella Diana
Anmerkung: Wir haben die illy Rösterei in Triest bereits persönlich besucht und waren mehr als beeindruckt von der Akkuratesse, dem technischen Aufwand und den hohen Anspruch an die Qualtiät. Den Inhaber dieser großen Traditionsrösterei Andrea Illy lernten wir auf einer Veranstaltung in Berlin kennen. Er lebt für “seinen” Kaffee und handelt im Bewusstsein der Verantwortung sowohl für die Kaffeebauern als auch für die Umwelt.
♥Wir haben noch alle Espressotassen im Schrank!♥
21 Februar 2013Bohnen statt Blumen! Der Newsletter zum Valentinstag.
5 Februar 2013Latte Art Kalender 2013 aus der Baristaschmiede.de
25 Januar 2013Die Baristaschmiede hat nur ein Thema: Kaffee!
Die Leidenschaft für das schönste Getränk der Welt und die lange Erfahrung als Barista sind der fruchtbare Boden für ein ganz neues Konzept. Roger Riedel, Sener Sönmez und Julia Illig ergeben eine erstklassige Extraktion für alle, die Kaffee lieben und Ihre Leidenschaft zum Beruf machen möchten. Ihr Portfolio umfasst Schulungen, Seminare, Ladenausstattung, Konzeption und Fotografie. Einen schönen Eindruck ihrer Arbeit vermittelt der Latte Art Kalender 2013.
Lassen Sie sich verzaubern von der Kombination aus Kaffee, Kunst und Kreativität.
Newsletter Januar 2013: Alles was recht und billig ist!
22 Januar 2013Newsletter Dezember 2012 der Zweite
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