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Archiv für April 2006

Die bergische Kaffeetafel

Donnerstag, 27. April 2006

“Koffedrenken met allem Dröm on Dran”

Das bergische Land war in früheren Zeiten geprägt von karger Schlichtheit: die Böden waren mager, Köhlerei und Hammerwerke beherrschten die Wälder. Während der industriellen Revolution entwickelte sich Industrie, vor allem Maschinenbau aber auch Textilindustrie: Litzen und Spitzen aus dem Bergischen Land waren ein begehrter Exportartikel. Häufig wurde in Heimarbeit gewirkt – die Not und Armut der Arbeiter war groß. Nicht zufällig stammt Friedrich Engels aus Wuppertal, spielt dort auch der Weberaufstand. Vor diesem Hintergrund wirkt die Bergische Kaffeetafel geradezu überwältigend üppig.

Droeppelmina.jpgAls Königin der Kaffeetafel steht die “Dröppelmina” im Mittelpunkt: Eine bauchige, birnenförmige Kanne aus Zinn, die ihren Namen einem dienstbaren Geist zu verdanken hat (“Mina” = Kurzform von Wilhelmine) und der Tatsache, dass es in der Zeit des Aufkommens um 1700 noch keine Filtertüten gibt und so der Ausguss der Kanne vom Kaffeesatz verstopft wird und der Kaffee so nur noch in die Tasse “dröppeln” kann.

Die Zinngießerei war ein eigenständiges Handwerk, die Zinngeräte das “Tafelsilber” der bergischen Hausfrau. 1981 schloß der letzte Zinngießer in Wuppertal seine Werkstatt.

Kein Wunder, dass die Dröppelmina das Prunkstück der Tafel war: Kaffee als Kolonialware kam aus den Niederlanden und war eine Kostbarkeit. Von der sparsamen bergischen Hausfrau wurde er oft mit Zicchorienkaffee (Muckefuck) gestreckt. Ein zweites Produkt kam ebenfalls aus Holland: der Milchreis, eine exotische Zutat. Die Korinthen im Stuten (ein süßes Hefebrot) waren ebenfalls Kolonialwaren. Denn das bergische Land hatte sehr viel Kontakte zum Niederrhein und wurde kulinarisch dadurch beeinflusst.

Die “Gangfolge” – die drei Stufen der Kaffeeschwelgerei

Grundsätzlich werden bei einer traditionellen bergischen Kaffeetafel drei Gänge aufgetischt:

Der erste Gang ist eine dick mit Butter belegte und ebenso dick mit Honig oder Rübenkraut bestrichene Scheibe Korinthenstuten oder Weißbrot, die zu guter letzt mit einer fingerdicken Scheibe steifem Reisbrei belegt und mit Zucker und Zimt bestreut wird.

Der zweite Gang besteht aus frisch gebackenen noch heißen Waffeln. Eine eher moderne Entwicklung ist die Kombination mit heißen Schattenmorellen – damals wurde eher Apfelmus dazu serviert.

Im dritten Gang gibt es bergisches Schwarzbrot mit Butter und “Klatschkäs” (Quark), evtl. zusätzlich Rübenkraut. Abgerundet wird diese deftige Mahlzeit in gemütlicher Runde von einem gezuckerten “Kloaren” oder einem “Opgesadden” (Aufgesetztem). Das ist Schnaps mit Zucker und Beeren gereift und abgesiebt, also eine Art Beerenlikör.

Je nach Wohlstand und Jahreszeit gibt es verschiedene Variationen der Tafel. Es wird berichtet, dass auch Rodonkuchen (eine Art Sandkuchen), Zwieback, Hausmacher-Wurst und Schinken, Schnittkäse und Konfitüre auf einigen Tafeln zu finden waren. Diese Zutaten werden allerdings gemeinhin als “traditionswidrig” empfunden. Hauptsächlich um die Faschingszeit gibt es auch “Ballebäuschen” (walnussgroße Hefeteig-Bällchen) und “Muzen” (pfirsichgroße Ballen aus Backpulverteig), die alle im heißen Fett ausgebacken werden.

Quelle: Kaffee-oder-Tee-Ecke des SWR. Vielen Dank für die tollen und umfangreichen Infos!

 

Muckefuck – mehr als Kaffee-Ersatz

Donnerstag, 27. April 2006

Die Geschichte des würzigen Suds

“Mocca Faux” nannten die Franzosen den Kaffee-Ersatz – daraus wurde “Muckefuck”. Doch die Methode, aus gerösteten Körnern einen würzigen Sud zu kochen, war schon in Babylon und im alten Ägypten üblich. Bei uns verhalf Friedrich der Große dem “falschen Kaffee” zu Popularität – er verbot den Übersee-Kaffee fürs einfache Volk. In Frankreich machte die Kontinentalsperre Napoleons den “Café du Continent” salonfähig. Dabei war sicher eine Hilfe, dass Kaffee “au lait” getrunken wurde – mit viel Milch. Und das tut dem Muckefuck geschmacklich gut. Immerhin werden bei uns 1,5 Milliarden Tassen Landkaffee getrunken – das sind fast 19 Tassen pro Bundesbürger.

Was ist drin?

Im Lebensmittelrecht gilt seit 1981 die Verordnung über Kaffee, Zicchorie, Kaffee-Ersatz und Kaffee-Zusätze vom 12. Februar. Kaffee-Ersatz (Surrogat) ist “ein Produkt aus gereinigten, gerösteten Pflanzenteilen, das durch Ausziehen mit heißem Wasser ein kaffeeähnliches Getränk liefert und dazu bestimmt ist, als Ersatz von Kaffee zu dienen”. Dagegen sollen Kaffee-Zusätze den Bohnenkaffee würzen. Kaffee-Ersatzmischungen sind Mixe aus Bohnenkaffee und Kaffee-Ersatz. Kaffee-Ersatz-Extrakt schließlich sind Instantmischungen von Kaffee-Ersatz, die einfach nur noch heiß aufgegossen werden müssen.

Während gerade in Kriegszeiten Muckefuck tatsächlich eine Notlösung für alle Kaffeetrinker war – und noch lange in der DDR blieb – ist er heute als “Landkaffee” selbstbewusst geworden. Denn schließlich hat er seinen ganz eigenen geschmacklichen Reiz, der je nach Zusammensetzung zwischen süßlich und bitter variiert. Landkaffee wird aus 5 unterschiedlichen Grundprodukten hergestellt:

Die Grundprodukte

Zicchorie ist die Wurzel der Wegwarte und mit Chicoree verwandt. Sie ähnelt in Größe und Aussehen der Zuckerrübe, hat einen bitteren Geschmack und enthält viel Inulin, ein Zucker, der für den Menschen nicht abbaubar ist. Die Zicchorie hat – wahrscheinlich durch ihre Bitterstoffe – eine lange Geschichte als Heilpflanze. Selbst Paracelsus empfahl sie als schweißtreibend, Kneipp empfahl sie bei Magen-Darm- und Lebererkrankungen. Sie wird nach der Ernte im Herbst zerkleinert, gedarrt und dann nochmals zerkleinert und geröstet.

Gerste und Roggen wird erst eingeweicht und dann kräftig geröstet. Malz wird meist aus Gerste, manchmal auch aus Weizen oder Roggen produziert. Dazu werden die Getreidekörner eingeweicht und angekeimt – dabei verwandelt sich ein Teil der Stärke in Malzzucker. Wenn der Keim halb so lang ist wie das Korn, wird der Prozess durch Darren abgebrochen. Beim anschließenden Rösten werden die Keime entfernt. Der entstandene Röstmalzzucker gibt ein kräftiges, süßlich-bitteres Aroma.

Feigen werden ebenfalls getrocknet, klein geschnitten und geröstet. Durch den hohen Zuckergehalt der Feige entstehen kräftige Röstbitterstoffe. Feigenkaffee hat einen süßen Grundgeschmack.

So wird er getrunken

Meist wird “Landkaffee” heute als Instantgetränk angeboten. Entsprechend kann er als reines Milchgetränk zubereitet werden. Doch es gibt immer noch den gemahlenen “filterfähigen” Kaffee-Ersatz. Allerdings tut es dem Aroma gut, wenn er etwa 3 Minuten – ähnlich wie Tee – ziehen kann. Besonders praktisch ist für die Zubereitung die “Pressstempelkanne”, in der sich das Aroma besonders gut entfaltet. Aber auch ein Teefilter lässt sich einfach zum Ersatzkaffee-Filter umfunktionieren. Mit einem kräftigen Schuss Milch gewinnt Muckefuck an Aroma. Interessant ist er als kräftiges Konzentrat gekocht (auf 1 Espressoportion 1/2 TL Pulver) und auf ein Glas Milchschaum gegossen als Latte Macchiato.

In Italien gehört Ersatzkaffee als “orzo” in jede Espressobar und wird genüsslich von allen Generationen getrunken. In Frankreich ist Ersatzkaffee meist als Instant-Mischung mit richtigem Kaffee im Angebot.

Bei uns kämpft der “Muckefuck” immer noch mit dem Ersatzimage der Kriegszeiten. Schade, denn er ist eine gesunde, köstliche und ganz eigenständige Alternative zu Kaffee: Er enthält kein Koffein, ist deshalb also auch für Menschen mit Bluthochdruck und für Kinder geeignet. Und er ist eine tolle Alternative für stillende Mütter: Koffein geht nämlich in die Muttermilch über und lässt das Baby dann nicht zur Ruhe kommen.

Quelle: Kaffee-oder-Tee-Ecke des SWR. Vielen Dank für die tollen und umfangreichen Infos!

 

Coca-Cola bringt Kaffee-Cola auf den Markt

Mittwoch, 26. April 2006

Coca Cola hat ein neues Produkt auf den Markt gebracht: “Coca Cola Blak”! Dabei handelt es sich um eine Variante mit der Hälfte des Zuckergehalts der klassischen Coca-Cola, dafür jedoch mehr Koffein durch Kaffeeextrakte.

Der weltgrößte Erfrischungsgetränkehersteller vertraute dabei erstmals in seiner Firmengeschichte die Entwicklung sowie den Start eines neuen Getränks einer Konzerntochter im Ausland an. “Coca-Cola Frankreich hat den Kundenbedarf für solch ein Getränk ermittelt und die Entwicklung in enger Abstimmung mit der Zentrale in Atlanta vorangetrieben”, sagt Isabelle Hübsch, Leiterin der Produktentwicklung bei Coca-Cola France.

Seit Januar wird “Coca Cola Blak” in Europa nun exklusiv in Frankreich vertrieben, der Marktstart in den USA ist im März erfolgt. Zunächst war das neue Getränk in Frankreich nur in Cafés und Restaurants erhältlich. Seit Februar steht es zudem in den Supermarkt-Regalen. Statt in der bekannten Dose (1/3 Liter) kommt Coca-Cola Blak in einer schlanken Aluminium-Dose bzw. einer Flasche auf den Markt mit einem Inhalt von 0,25 Liter. Der Preis beläuft sich dabei auf ca. 0,95 Euro je Dose.

Die Markteinführung in Deutschland wird noch im Jahr 2006 erwartet.

Coca Cola Blak übermittelt eine belebende und stimulierende Geschmacksrichtung aus perfekter Balance zwischen dem weltweit bekannten Coca Cola Geschmack und natürlichem, reinem Kaffeegeschmack. Das leicht prickelnde, kalorienarme Getränk zielt auf den Geschmack der „etwas älteren“ Generation: „Coca-Cola Blak ist als Energie-Schub für Berufstätige am Nachmittag gedacht.”

Coca Cola Blak ist nicht nur eine Geschmackserweiterung. Es ist eine Vereinigung der einzigartigen Cola-Erfrischung mit dem reinen Kaffeegeschmack. Coca Cola ist damit eine perfekte Verbindung gelungen – bis hin zur schaumigen Kaffee-Crema, die sich beim Eingießen in ein Glas präsentiert.

Ganz ungeduldige können dieses „Kaffeeexperiment“ bereits jetzt bei eBay erwerben. Wir können noch warten und sind gespannt…

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Kochen mit Kaffee: Melitta Cup 2006

Mittwoch, 26. April 2006

Die Finalisten stehen fest: Eine Dame und fünf Herren kochen am 8. Mai im Finale in Frankfurt um den “Melitta Cup 2006″.

Die sechs Finalisten für den zweiten Wettbewerb “Kochen mit Kaffee” sind:

  • Sören Billhardt (Küchenmeister der Mensa und Schulungsküche im Technologie- u. Berufsbildungszentrum Eisenach),
  • Herbert Kuffler (Küchenmeister im Restaurant Himmelstoß, Dettelbach),
  • Oliver Pudimat (CBT Wohnhaus Emmaus),
  • Thomas Brunk (Küchenmeister Stabskompanie Standortkommando Berlin),
  • Susann Lankisch (Küchenchefin im Gasthaus “St. Martin”, Unterfahlheim) und
  • Johannes Goll (Chef de partie im Restaurant Dieter Müller Schlosshotel-Lerbach)

Die Veranstalter Melitta SystemService, der Verband der Köche Deutschlands (VKD) und die VKD-Fachzeitschrift KÜCHE hatten alle Profi-Köche aufgerufen, innovative Vier-Gang-Menüs zu entwickeln, bei denen jeder Gang Kaffee enthält. Gefordert waren Menüaufstellung, Gesamtpreis-Kalkulation für acht Personen, Materialanforderung für jeden Gang, eine nachvollziehbare Beschreibung der Rezeptur und Zubereitung sowie Fotos der Menükomponenten. Der Materialeinsatz für das Menü durfte zehn Euro pro Person nicht überschreiten.

Aus den anonymisierten Einsendungen hat die unabhängige Fach-Jury (drei namhafte Köche des VKD und ein Mitglied der Jugendnationalmannschaft der Köche Deutschlands) unter dem Vorsitz von Klaus-Wilfried Meyer (VKD-Vorstandsmitglied) die sechs Finalisten ermittelt, die ihr Menü am 8. Mai unter Wettbewerbsbedingungen in die Praxis umsetzen dürfen. Die feierliche Siegerehrung des Wettbewerbs um den Melitta Cup 2006 findet am Abend des gleichen Tages statt im neuen Hotel Radisson SAS Frankfurt am Main. Den drei Erstplatzierten winken drei Traumreisen für je zwei Personen: 14 Tage Malediven, 7 Tage Mexiko und ein verlängertes Wochenende in eine europäische Hauptstadt nach Wahl. Für die Gäste der Preisverleihung kocht Vorjahressieger Heiko Antoniewicz sein Winners Dinner 2005.

(Quelle: Pressemitteilung des Verbands der Köche Deutschlands und das Gastgewebe-Portal www.abseits.de – vielen Dank!)

 

Schalke spielt fair – Schalker Kaffee

Dienstag, 25. April 2006

Schalke spielt fair” nennt sich eine Gemeinschaftsaktion des FC Schalke 04 und der Weltläden-Basis zur Förderung des Fairen Handels. Schalke vertreibt unter dem Namen Schalke-Kaffee einen fair gehandelten Kaffee. Dieser Kaffee wird zu einem fairen und stabilen Preis eingekauft und verkauft. Dadurch ist er zwar etwas teurer als der am Markt übliche Kaffee, sichert aber die Zukunft der Kaffeebauern in Kolumbien, Bolivien und Nicaragua.

Durch den Bundesliga-Blog wurden wir auf diese schöne Aktion aufmersam. Herzlichen Dank!

Weitere Hintergrundinformationen zum “fairen Kaffee-Handel” finden Sie in unserer Meldung vom 19. April: Fair gehandelter Kaffee bei Espresso International

 

Eine Zeitreise durch die Geschichte des Kaffeefilters

Dienstag, 25. April 2006

1908 – Melitta Bentz erfindet den Kaffeefiltermelitta bentz.jpg
Die Dresdnerin Melitta Bentz kommt auf die geniale Idee, den Kaffeesatz mit Hilfe eines Papierfilters aus den Tassen zu verbannen, indem sie den Boden eines Messingtopfes durchlöchert und darauf ein Löschblatt aus dem Schulheft des ältesten Sohnes legt. Mit einem Patent auf ihre Erfindung und 73 Reichspfennigen Startkapital lässt die patente Hausfrau am 15. Dezember die Firma M. Bentz ins Dresdner Handelsregister eintragen.

1910 – Gold und Silber für Melitta
Der „Filterapparat“ sorgt für Furore und erhält 1910 auf der internationalen Hygieneausstellung in Dresden goldene und silberne Medaillen.

1925 – Melitta wird rot-grün
Zum Schutz vor den zahlreichen Nachahmern markiert Melitta ab 1925 die Filterpapierpackungen in der heute noch typischen rot-grünen Farbkombination.

1932 – Der erste Melitta-SchriftzugMelittaanzeige1.jpg
1932 wird der typische Melitta-Schriftzug eingeführt und damit ein weiteres Erkennungsmerkmal geschaffen. 1937 wird der Schriftzug zum ersten und letzten Mal verändert. Bis heute steht er in aller Welt als Synonym für die Kaffeezubereitung nach der Filtermethode.

1937 – Ein perfektes Paar
Die Form des Kaffeefilters ändert sich: Er läuft jetzt unten schlitzförmig zu. Passend dazu werden die heute unter Filtertüten bekannten Kaffeefilter entwickelt und patentiert. Damit ist die perfekte Form für Filterkaffee gewonnen.

1962 – Für vollendeten Kaffeegenuss
Um das Angebot zu komplettieren, bietet Melitta seit 1962 Kaffee an. Übrigens als erster Kaffeeröster in Deutschland gemahlen und vakuumverpackt. Geröstet wird anfangs in Minden, dem Stammsitz des Unternehmens.

1965 – Kaffee unter Strommelitta kinderkaffee.jpg
Bis in die 60er Jahre gleicht Kaffeekochen einer Zeremonie: Die Bohnen müssen von Hand gemahlen, der Kaffee aufgebrüht werden. Die ersten Filterkaffee-Automaten verdrängen das Handfiltern. Melitta ist mit dem Kaffeeautomaten 120 einer der ersten Anbieter elektrischer Kaffeemaschinen. Für diese Zeit ist es die schnellste Art, gefilterten Kaffee zu erhalten. Acht Tassen in nur 6 Minuten schafft kein anderer Kaffeeautomat. Dabei werden Melitta Filtertüten zum Standard bei den haushaltsüblichen Kaffeemaschinen.

1966 – Melitta wächst zum Großröster
Mit Übernahme der Carl Ronning Kaffeerösterei in Bremen wächst Melitta Kaffee 1966 zum Großröster und ist heute das Unternehmen mit der größten Röstproduktion in der Kaffeestadt.

1989 – Mehr Genuss für unsere Umwelt
Ständig verbessert wird die Papierqualität der Filtertüten. Wichtige Weiterentwicklungen sind 1989 die naturbraunen, ungebleichten Filtertüten und 1992 das umweltschonend mit Sauerstoff gebleichte, weiße Filterpapier. Obwohl fast 60 Jahre alt, werden die Filtertüten den Anforderungen ihrer Zeit gerecht.

1990 – Röstkaffeeabsatz steigt um 50 %Melitta2.jpg
Melitta kann seinen Röstkaffeeabsatz um mehr als 50 % steigern und verkauft somit über 36 Millionen Kaffeepackungen.

1997 – Patentiertes Aromaflies-Papier
Melitta hat eine neue Filterpapier-Generation entwickelt: die Melitta Filtertüren aus dem patentierten Aromaflies-Papier. Dieses Aromaflies-Papier ist vollflächig perforiert und hält trotzdem zuverlässig die unerwünschten Kaffeemehlteilchen zurück.

 

Der Kaffee-Test

Donnerstag, 20. April 2006

Kaffee – das Volksgetränk Nummer eins der Deutschen – ist ein komplexes Thema und wie Sie Ihren Kaffee genießen, kann viel über Sie aussagen. Mit Zucker oder schwarz, Sahne oder Milch, dunkel geröstet oder die hellere Variante. Was bedeutet all das? Tickle hat die Antworten, die Sie suchen. Lehnen Sie sich zurück, holen Sie sich eine Tasse und legen Sie eine Pause ein – und finden Sie hier heraus, was Ihr Kaffee über Sie aussagt.

 

KaffeeWiki, die Wissensdatenbank rund um Espresso, Espressomaschinen und Kaffee

Donnerstag, 20. April 2006

Wir von Espresso International suchen gerne zu den verschiedensten Themen Rat bei Wikipedia. Das ist ein Projekt zum Aufbau einer freien Enzyklopädie in mehr als 200 Sprachen. Jeder kann mit seinem Wissen beitragen und die Artikel direkt im Browser bearbeiten. Seit Mai 2001 entstanden so fast 400.000 Artikel in deutscher Sprache.

Nun waren wir begeistert zu entdecken, dass ein paar Kaffee-Enthusiasten aus dem Kaffeeboard-Forum schon im Oktober 2004 eine KaffeeWiki ins Leben gerufen haben.

Neben allgemeinen technischen Informationen zu Maschinen, Mühlen und einzelnen Fachbegriffen finden sich dort auch Erfahrungsberichte, Wartungs- und Reparaturanleitungen sowie Informationen zu Kaffeesorten, Kaffeerösten und die Ergebnisse von Kaffeeverkostungen.

Wer also durch diesen Kaffee-Blog noch nicht alle Wissenslücken geschlossen hat, dürfte hier fündig werden! ;-)

 

Kaffee- und Espressomaschinen bis zu über 40 % reduziert

Donnerstag, 20. April 2006

Amazon hat aufgeräumt und großzügig reduziert. Wenn Sie noch auf der Suche nach einem Siebträger oder Vollautomaten sind, gucken Sie doch mal, ob hier was für Sie dabei sein könnte:

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Die Saeco Aroma Chrom wurde für echte Espressoliebhaber entwickelt, die von der traditionellen Zubereitungsmethode für wahren italienischen Espresso überzeugt sind und dennoch die einfache Bedienung schätzen. Klein, aber fein – probieren Sie es aus!

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Heute kann sich jeder Genießer mit Kaffeevollautomaten ganz einfach feinste Kaffeespezialitäten zubereiten, ob zu Hause, im Büro oder anderswo. Der Geschmack wird immer besser, die Bedienung immer einfacher – so steckt Leidenschaft für besonderen Kaffee immer mehr Freunde des Geschmacks an.

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Die intelligente Elektronik bietet viele komfortable Programme. Durch die Klartext-Führung im 7-sprachigen Display-Dialogsystem sind sowohl Bedienung als auch Programmierung selbst für Ungeübte ein Leichtes. Ob die kleine Espressotasse oder die große Tasse für den Frühstückskaffee; der stufenlos höhenverstellbare Kaffeeauslauf lässt sich bequem allen Tassengrößen anpassen, verhindert Kaffeespritzer auf dem Gerät und garantiert eine herrlich sämige Crema.

Das war nur eine kleine Vorauswahl, die wir von Espresso International für Sie getroffen haben. Stöbern Sie doch selbst bei Amazon und lassen Sie sich von dem Angebot überraschen!

 

Buchtipp: Ein teuflisches Zeug

Mittwoch, 19. April 2006

Ein teuflisches Zeug.jpgAutor: Stewart Lee Allen
gebundene Ausgabe
230 Seiten
ISBN 3-593372-90-8
Campus Verlag
Preis: 19,90 €

Äthiopien gilt als das Ursprungsland des Kaffees. Noch heute wird er dort am Tisch geröstet, dann trinken gute Freunde drei Tassen. Bei seinem ersten Besuch muss Allen bereits nach der zweiten Tasse fluchtartig das Land verlassen. Doch er nimmt sich vor, die dritte Tasse nachzuholen.Sein Entschluss steht am Anfang einer abenteuerlichen Reise durch die Geschichte des Kaffees. Am Horn von Afrika nimmt er den Duft auf und folgt ihm nach Sanaa, Istanbul, Wien, München und Paris. Schmuggelschiffe, Voodoo-Orgien, Basare und eine deutsche Zeitungsredaktion säumen seinen Weg. Die Fahrt endet auf der Route 66, auf der Suche nach der schlechtesten Tasse Kaffee und der besten Story.

“Eine erheiternde Melange aus Autobiographie, Roadroman und Kaffeegeschichte … wundervoll recherchiert und kunstvoll serviert.” The Bookseller

Es ist eine ganz einzigartige Mischung aus Kaffeegeschichte und autobiografischer Reiseerzählung, die auf ausgesprochen amüsante Weise unterhält. Gerade da, wo das Buch völlig abseitige Informationen liefert oder an sich bekannte Zusammenhänge in einem ganz ungewohnten Licht schildert, ist es am stärksten. Die “kaffeezentrierte Geschichte der Menschheit”, die das Buch hätte werden sollen, wie der Autor leicht größenwahnsinnig selbst schreibt, ist zwar nicht ganz daraus geworden, doch wer hätte das lesen wollen? Allens Bericht über seine Abenteuer auf der Kaffeefahrt um die Welt ist viel vergnüglicher!” Christoph Nettersheim

Über den Autor
Kathmandu, Sydney, San Cristóbal, Kalkutta und San Francisco sind nur einige der Heimatorte von Stewart Lee Allen. Wenn er nicht in Cafés sitzt und schreibt, verdingt er sich schon mal als Koch, Tellerwäscher, Traubenpflücker, Friedhofswärter, Regisseur oder Pfleger in Mutter Theresas Krankenhaus. Seine Geschichtensammlung “The Art of Rape” gewann Preise in den USA und Japan.

Erhältlich über Amazon.

 

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