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Archiv der Kategorie "Kaffeeverbote"

Kaffee und Gesundheit

Donnerstag, 10. Juli 2008

Der französische Dichter und Philosoph Voltaire soll täglich 50 Tassen Kaffee getrunken haben. Als ein Freund ihm vorhielt, er würde sich damit langsam, aber sicher vergiften, sagte er nur: “Ja, du hast Recht. Ich trinke ihn aber erst seit 65 Jahren.” …http://www.optipage.de/kaffeeundgesundheit.html

Kaffee in Maßen konsumiert (ca. 4-5 Tassen pro Tag) besitzt gesundheitsfördernde Eigenschaften. Das belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien und räumen damit die alten Vorurteile für Herz- und Magenbeschwerden verantwortlich zu sein aus.

Zweig mit Kaffeekirschen

Über 1000 verschiedene Inhaltsstoffe wurden in einer Tasse Kaffee analysiert.
Zum Beispiel Vitamine, Mineralstoffe, Proteine und Fette.
Zusätzlich ein erstaunlich hoher Anteil an Antioxidantien von denen bekannt ist, dass sie die so genannten freien Radikalen im menschlichen Organismus entschärfen können und damit das Immunsystem stärken.
Die Aufmerksamkeit und die Gedächtnisleistung erhöht sich messbar nach dem Genuss von Kaffee und neuere Untersuchungen belegen das Kaffeegenuss das Risiko Gallensteine zu bilden verringern kann.

Kaffeetasse vor Zypressen

 

KOFFEIN - Der Zauberstoff

Mittwoch, 23. Januar 2008

espresskoff.gif

Was wäre Kaffee ohne Koffein? Viele von uns sind schon fast süchtig nach der belebenden Wirkung dieser wunderbaren Substanz. Aber keine Angst. Heute weiß man, Koffein hat viele positive Eigenschaften. Es handelt sich um einen ganz natürlichen Inhaltsstoff, der bei der Photosynthese der Kaffeepflanze entsteht.

Koffein erhöht die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit, verbessert das Kurzzeitgedächtnis, wirkt aufmunternd und erhöht die physikalische Leistungsfähigkeit.

Erst zwanzig Minuten nach Genuss des schwarzen Getränks beginnt die anregende Wirkung. Die höchste Konzentration im Blut liegt dann nach eineinhalb Stunden vor. Anschließend wird das Koffein im Körper nach und nach abgebaut.

In Arabica-Kaffeebohnen sind 1,0 bis 1,5 % und in Robusta-Kaffeebohnen über 2 % Koffein enthalten.

Aber nicht alle Kaffeetrinker vertragen Koffein. Zudem ist gerade in den Abendstunden die anregende Wirkung nicht immer gewünscht.

Damit man den Kaffee dennoch unbeschwert genießen kann, gibt es entkoffeinierten Kaffee.

rohkaffee.jpg

Aber wie entkoffeiniert man eigentlich Kaffeebohnen?

Das Entkoffeinieren findet immer vor dem Röstprozess statt, das heißt das Koffein wird bereits aus den Rohkaffeebohnen herausgelöst. Dafür werden verschiedene Verfahren angewendet, wobei zum Beispiel Wasser, organische Extraktionsmittel oder Kohlensäure eingesetzt werden.

Folgende Verfahrensstufen werden angewandt: Dämpfen, Entkoffeinieren, Trocknen. Durch die Vorbehandlung des Rohkaffees mit Dampf oder mit Wasser wird die Bohnenoberfläche für das kristalline Koffein durchlässig gemacht. Dann kommt das Extraktionsmittel zum Einsatz. Dieses besitzt die Eigenschaft, Koffein aus der Bohne herauszulösen. Ganz wichtig an dieser Stelle: Es handelt sich hierbei um keinen chemischen Prozess, sondern um einen physikalischen Vorgang. Nichts wird verändert. Anders ausgedrückt: Es wird das Gefälle zwischen dem Extraktionsmittel, das das Koffein aufnehmen soll, und der koffeinhaltigen Bohne ausgenutzt.

Sobald eine Sättigung des Extraktionsmittels erfolgt ist, befreit man es vom Koffein und setzt es solange erneut ein, bis fast kein Koffein mehr in der Bohne vorhanden ist. Anschließend wird der Kaffee wieder auf den normalen Feuchtigkeitsgehalt getrocknet und ist fertig für die Röstung.

Die EU-Richtlinien lassen nur bestimmte Entkoffeinierungsmittel zu. Alle sind gesundheitlich absolut unbedenklich. Der nicht vermeidbare Restkoffein-Gehalt darf in Deutschland 0,1% nicht überschreiten.

Also warum probieren Sie nicht auch mal Espresso ohne Koffein aber mit ganz viel Geschmack! Wir legen Ihnen besonders Caffe Nannini und Carroux Caffee ans Herz.

montage-nanncarr.jpg

Beide Röster entkoffeinieren besonders schonend und erhalten damit den vollen Espresso-Geschmack. Einfach köstlich. Verblüffen Sie Ihre Freunde, indem Sie Ihnen erst nachher sagen, dass Sie einen Koffeinfreien genossen haben.

 

Kaffee auf Flughafen verboten!

Mittwoch, 25. Oktober 2006

Kurzmeldung:
Kaffee am Flughafen Stuttgart ab 06. November verboten!

Mal gut, dass man zum Kaffee trinken nicht verreisen muss. Soeben meldete der Flughafen Stuttgart, dass flüssige Getränke, einschließlich Kaffee, in den Sicherheitsbereichen des Stuttgarter Flughafens ab 06. November 2006 verboten sind. Eine vollständige Info zum Kaffee-Verbot gibt`s direkt vom Flughafen Stuttgart…

Da es sich um die Befolgung eines Erlasses der Europäischen Kommission handelt, steht zu befürchten, dass Kaffee bald auch an anderen Flughäfen verboten werden wird. So wird nun auf Terror mit Terror reagiert, nämlich mit Kaffeeentzug.

 

Kalter Kaffee verboten

Montag, 21. August 2006

verbot_kalterkaffee.gifDieses Verbotsschild fanden wir im Büroblog von p7blogger.

Und dabei soll kalter Kaffee doch sprichwörtlich schön machen… Warum? Diese Redewendung stammt aus der Zeit, als noch Perücken und Schminke getragen wurden. Die Schminke war damals von schlechter Qualität und ist leicht zerronnen. Daher wurde damals der Kaffee kalt getrunken, um die Schminke nicht zum Zerlaufen zu bringen. Ebenso wurden die Lippenstifte auf Wachsbasis hergestellt - weswegen ein heißer Kaffee auch hier nicht zuträglich war. Dementsprechend müsste es eigentlich heißen: “Kalter Kaffee hält schön!”…

Dann gibt es noch den Ausdruck “kalter Kaffee” für eine alte, langweilige Geschichte, die man nicht noch einmal hören möchte. Da würde das Verbotsschild tatsächlich passen!

Auch wir von Espresso International trinken unseren Kaffee lieber heiß und freuen uns einfach über dieses Schild… ;-)

 

War Kaffee der Auslöser der französischen Revolution?

Dienstag, 28. März 2006

Historischer Hintergrund

Kaffee ist nach Erdöl das zweitwichtigste Handelsgut der Welt. Doch der beliebte geistige Schmierstoff hat ein dunkles Geheimnis. Die Türken erkannten es als erste: 1683 belagerte der Großwesir Kara Mustafa mit 75.000 Soldaten Wien. Die Stadtbewohner wollten bereits aufgeben, da rückte endlich das Entsatzheer an und schlug die Osmanen in die Flucht. Ein Sprachkundiger namens Georg Franz Kolschitzky, Dolmetscher der orientalischen Handelskompanie in Belgrad, der sich durch die feindlichen Linien durch zu Polens König geschlagen und das Entsatzheer angefordert hatte, hatte als Retter Wiens erste Wahl bei der Beute. Er verschmähte Gold, Waffen und andere Utensilien. Lediglich Säcke mit braunen Bohnen, mit denen niemand etwas anzufangen wusste, beanspruchte er für sich. Kolschitzky kannte diese Kaffeebohnen von seinen Reisen in die Türkei. Zusätzlich bekam er auf Grund seiner Leistungen 1686 zusammen mit zwei anderen Kriegsteilnehmern das Privileg des Kaffeeausschanks in Wien verliehen. Jahre später eröffnete er eines der ersten Wiener Kaffeehäuser.

Was in Wien erfolgreich begann, wurde in Konstantinopel verboten: Bald nach dem Rückzug Kara Mustafas ließen die Machthaber alle Kaffeehäuser in der türkischen Hauptstadt schließen, denn sie befürchteten, dass die Bürger – unzufrieden über den Ausgang des Feldzugs – einen Aufstand anzetteln könnten. Ohne es wissenschaftlich oder empirisch belegen zu können, erahnten die Türken bereits das Wesen des schwarzen Elixiers:

Kaffee ist ein Aufwiegler, eine Droge der Revolution!

Auf den ersten Blick ist es kaum zu glauben, doch die Geschichte beweist: wo der schwarze Aufmunterer erschien, war eine Revolution nicht weit. Kaffee wurde auffällig oft vor politischen oder ökonomischen Veränderungen für die Masse erschwinglich. So ist die erste funktionierende demokratische Verfassung ein Meisterstück des Kaffees.

 

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