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Archiv der Kategorie "Kaffeekultur"

Espresso von Maria Sole bald wieder lieferbar

Montag, 26. Oktober 2009

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Da haben wir aber aufgeatmet, dass Maria Sole nun alles geregelt bekommen hat und wieder in vollem Umfang liefern kann. Es haben sich ja schon viele Kunden mit diesem hervorragenden Espresso angefreundet und möchten diesen nicht mehr missen.

Der Mille Soli in Silber mit den Blumen war zwischenzeitlich verfügbar aber der gelbe Maria Sole Premium und der Bio-Espresso Maria Sole Linea Verde leider nicht.

Nun ist die Nachfrage durch einen sehr gelungenen Beitrag im Rahmen der ZDF-Sendung “Mona Lisa” noch einmal riesig angestiegen. Hier kann man sich die Entstehung und Herkunft dieses Kaffees mal genauer anschauen. Hier geht es zum ZDF-Beitrag!

 

Wiener Kaffeehauskultur mal anders.

Donnerstag, 23. Juli 2009

espressofilm - Kurzfilm einen Sommer lang.

Die Wiener sind bekannt für ihren ganz eigenen Charme, den Wiener Schmäh. Für ihre Kaffeehauskultur, für Fiaker und Lippizaner, für Theater und Museen. So, damit haben wir jetzt alle touristischen Vorurteile bedient. Aber es gibt selbstverständlich auch das junge, aktuelle Wien. Kreative Köpfe und moderne Menschen, die gute Ideen haben und diese auch umsetzen. Wie zum Beispiel die Macher von espressofilm. Die haben zusammen mit dem Weltcafé und der Filmgalerie 8½ etwas Tolles auf die Beine gestellt: den Kurzfilmsommer 2009.

Jeden Freitag im Juli, August und September wird um 21 Uhr in entspannter Atmosphäre ein Kurzfilm gezeigt. Der Eintritt ist frei und das Programm breit gefächert. Es versammelt ambitionierte Erstlingswerke genauso wie Kurzfilme von versierten Filmemacher/innen, unabhängig produzierte Kurzfilme genauso wie Hochschulfilme. Alle haben eins gemeinsam: „Die extreme Kleinform erzwingt sozusagen einen Mini-Spielfilm im Espressokaffee-Modus.“ Der Geschmack, der beim Genuss von espressofilm bleibt, wirkt nachhaltig – berührend, bewegend, belebend, verstörend – und regt zum Denken an. Genauso wie ein guter Espresso.

Wir finden’s klasse, bedauern, dass wir so weit weg von Wien wohnen und empfehlen Jedem, der einen Wochenendtrip in Österreichs Hauptstadt plant, einen Besuch im Weltcafé in der Schwarzspanierstraße 15.

 

Wussten Sie eigentlich, dass

Dienstag, 19. Mai 2009

…wer in Italien einen Caffé bestellt, einen Espresso serviert bekommt? Und wussten Sie auch, dass dieser kurze Genuss für die Italiener ein so wesentlicher Bestandteil ihres Lebens ist, dass die jeweilige Kommune den Maximalpreis für einen Espresso „al banco“ (stehend an der Bar) festlegt?

Dieser beträgt in ganz Italien nämlich höchstens 1,00 Euro.

Sollten Sie diesen allerdings im Sitzen genießen wollen, dann kommt eine Servicegebühr, die „Coperto“ hinzu. Wer auf dem Markusplatz in Venedig schon mal einen Espresso getrunken hat, weiß was das bedeuten kann ;-)

Eine wie wir finden wunderbare Tradition aus Neapel ist der Espresso „Sospeso“ (ital.Aufgehobener). Man bestellt 1 Espresso, bezahlt aber 2. Dies ist eine soziale Geste der Italiener, denen es gut geht und die im Kleinen helfen möchten. Denn nun kann jemand, der sich keinen Espresso leisten kann, an der Bar nach dem sogenannten „Aufgehobenen“ fragen und diesen kostenlos trinken.

 

Chicco di Caffè – Kaffeevergnügen für genussvolle Momente

Montag, 24. November 2008

Chicco di Caffé hatte 2003 die wunderbare Idee, exzellentes Kaffevergnügen in die Gemeinschaftsverpflegung groβer Unternehmen zu bringen: die Kaffeepause sollte den Mitarbeitern das bieten, was nur eine echte, gute Kaffeebar bieten kann - aromatischer Espresso mit perfekter Crema, Cappuccino mit seidigem Milchschaum, delikater Latte Macchiato, und das alles frisch zubereitet und von freundlichem Personal mit einem Lächeln serviert.

Das Konzept ist rundum stimmig, der handwerklich geröstete Kaffee ist zertifiziert von der deutschen Röstergilde und erfüllt die Standards bezüglich Qualität, Gesundheit und Fairness. Auβerdem bietet Chicco di Caffé Beratung in Kaffeefragen, Unterstützung bei Konzeption und Planung von Messeauftritten, sowie Messe- und Eventcatering mit hochwertigen Kaffeespezialitäten.

Die ausgebildeten Barista von Chicco di Caffé erzielen regelmäβig vordere Plätze bei den Baristameisterschaften!

Einer dieser Barista wurde im November 2008 zum Chicco-di-Caffé-Latte-Art-Meister gekürt:

Latte Art 

Jörg Kranke zaubert wie kein anderer wahre Kunstwerke in den seidigen Milchschaum von Cappuccino & Co. Der Barista schafft durch sein besonderes Können und Fingerspitzengefühl Kunstwerke, die Genuss für Augen und Gaumen sind. Der Phantasie bei der Auswahl kulinarischen Motive sind keine Grenzen gesetzt, Jörg Kranke verleiht „Latte Art“ eine neue Bedeutung - groβartige Kunst, die nur für einen kurzen, besonderen Moment existiert.

Kurzentschlossene können sich am 27.November 2008 davon persönlich überzeugen lassen: In der Galerie art:ig, Corneliusstrasse 19 in München findet ab 18.00 Uhr eine Vernissage statt.

 

Martella - die feine Kaffee-Rösterei aus Rom

Freitag, 1. August 2008

Logo: Caffe Martella

Schon seit Jahren schulden wir Giancarlo Martella den Gegenbesuch in Rom; nun ist es endlich so weit.

Kolosseum Kolosseum

Anfang Juli besuchen wie die feine, kleine Espresso-Rösterei der Familie Martella vor den Toren Roms. Genau genommen liegt sie in den Hügeln von Marino, vielleicht 10 km südöstlich von Roms Stadtgebiet. Ganz in der Nähe, in Castel Gondolfo am Lago Albano, hat der Papst seine Sommerresidenz.

Castel Gandolfo Castel Gandolfo

Copyright Berthold Werner | Copyright Fabio Rosati
[ Google Maps: Marino, Castel Gandolfo ]

Die Martellas haben den Röstbetrieb in den Hügeln von Marino, weil es hier stets etwas kühler ist, als in dem Moloch Rom. Giancarlo ist sicher, dass das kühlere, gleichmäßigere Klima sich positiv auf den Geschmack seiner köstlichen Kaffeeröstungen auswirkt.

Aus dem herrlichen Hotel Forum im Zentrum Roms quälen wir uns durch den Freitagnachmittagsverkehr aus der Stadt heraus, um endlich die Rösterei zu sehen. Wir wollen einen fundierten Eindruck davon erhalten, wie bei Martella wirklich gearbeitet wird.

Martella Caffe Roma

Die ganze Familie Martella (David, Christian und natürlich Giancarlo) erwartet uns bereits, später kommt auch noch Paola, Giancarlos Frau dazu. Nun ist der unermüdliche, vielsprachige Emiliano Leggi, der Vertriebsleiter der Martellas, gefordert.

Giancarlo erläutert uns jedes Detail und jeden Arbeitsschritt bei der Entstehung seiner Kaffees auf Italienisch, Emiliano übersetzt in Deutsch und Englisch. Trotz der vermeintlichen sprachlichen Probleme entsteht rasch ein lebhaftes Fachgespräch unter Espresso-Freunden und Experten. Als solchen muss man Giancarlo Martella ohne Frage ansehen.

Martella Caffe Roma

Martella hat sich nun entschlossen, sein Wissen in einem mehrtägigen Seminar an Interessierte weiter zu geben und mit den Feinheiten des Espresso vertraut zu machen. (Wir werden bald über Inhalte, Preise und Veranstaltungstermine berichten.)

Dieser Röstbetrieb ist wirklich “klein, aber fein”, alles ist so sauber, wie in einem Laborbetrieb. Giancarlo legt größten Wert auf absolute Akuratesse bei der Arbeit und peinliche Sauberkeit, “sonst kann man nicht konstant diese Qualität liefern, die meine Kaffees haben”, wie er sagt.

Martella Caffe Roma Martella Caffe Roma

Wir sehen hier eine wirkliche Manufaktur, die weit von industrieller Produktion entfernt ist. Garant für die gleichbleibend hohe Qualität sind Auge, Nase und Erfahrung des Röstmeisters Giancarlo Martella.

Er erklärt uns (eigentlich ein großes Betriebsgeheimnis), aus welchen Sorten sich seine Mischungen zusammensetzen. Jede dieser Sorten muss einzeln geröstet werden - nur dann ist es möglich, dass jede Bohne geschmacklich absolut auf den Punkt geröstet wird. “Diese Aufgabe kannst Du nicht durch einen Computer erledigen lassen, es sind viel zu viele “weiche” Faktoren von Bedeutung, wie Luftdruck, Luftfeuchtigkeit oder Temperatur. Und ein erfahrener Röstmeister berücksichtigt diese ganz nebenbei beim Rösten.” lächelt er verschmitzt.

Kaffeeröstung bei Martella (Foto)

Die Trommel des von ihm verwendete 60-kg-Rösters ist vollständig mit Schamott-Steinen umhüllt, um wirklich eine absolut gleichmässige, konstante Temperatur beim Rösten gewährleisten zu können. Diesen Mann und seine Maschine bei der Arbeit zu sehen, ist allein schon ein Genuss.

Kaffeezubereitung bei Martella (Foto)

Besonders freuen wir uns über unser Gastgeschenk: Giancarlo hat speziell für uns eine besondere Espresso-Mischung geröstet, die wir natürlich sofort verkosten. Überquellende Aromen, Nuss und Schokolade - einfach wunderbar. “Am besten ist der Kaffee in 10 Tagen, also macht die Tüte erst dann auf und probiert ihn. ” sagt Giancarlo “Ihr werdet Euch dann gleich wieder wie bei uns in Rom fühlen.” Wie Recht er hat, mit jedem Schluck dieses Wunderbaren Espresso gehen unsere Gedanken zurück zu diesen lehrreichen Tagen in Rom.

Martella Roma

Hier gibt es noch einen kleinen Film der Martellas zu sehen, bei dem man deren Liebe zum Espresso gut erkennen kann.

 

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