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Archiv der Kategorie "Kaffee und Gesundheit"

Koffein - von Goethe bis Doping

Dienstag, 18. August 2009

Wir haben in diesem Blog schon öfter über die Wirkungen des “Zauberstoffs Koffein” berichtet. Aber alles gesagt ist trotzdem noch nicht. Wusstet Ihr zum Beispiel, dass…

…der Apotheker und Chemiker Friedlieb Ferdinand Runge auf Anregung Goethes Kaffeebohnen untersuchte mit dem Ziel, die wirksame Substanz im Kaffee zu finden? 1820 gelang es Runge erstmals, aus den Kaffeebohnen reines Koffein zu isolieren. Er kann somit als Entdecker des Koffeins angesehen werden.

…Koffein auf der Dopingliste des Internationalen Olympischen Komitees stand? Allerdings waren die Grenzwerte so hoch, dass Sportler durchaus Kaffee zum Frühstück trinken konnten. Dennoch wurde am 25. Juli 2000 der spanische Radprofi Óscar Sevilla (Team Kelme) „positiv“ auf Koffein getestet und daraufhin von seinem Verband von der Straßen-Weltmeisterschaft ausgeschlossen. Die World Anti-Doping Agency hat mit Wirkung zum 1. Januar 2004 das Stimulans Koffein von der Liste der verbotenen Substanzen gestrichen.

… es für ein Frauen ein ganz legales “Augen-Doping” gibt? Garnier hat ein Augen-Roll-On mit Sofort-Kühl-Effekt gegen Schwellungen entwickelt. Das in der Formel enthaltene Koffein stimuliert die Mikrozirkulation. Die Massage-Kugel hat eine sofort kühlende Wirkung und fördert zusätzlich die Drainage-Wirkung.

So interessant wir alles um unsere Lieblings-Bohne finden - am schönsten ist es doch, sich einfach mit einer leckeren Tasse Espresso zu “dopen”…

 

Kalorienbombe oder Kaffeegenuss

Dienstag, 11. August 2009

Momentan geistern sie durchs Internet: die Studien, dass ein Coffee-To-Go aus dem Coffeeshop um die Ecke meistens mehr Kalorien enthält als man/frau zu sich nehmen möchte und sollte.

So enthält das Sommer-Special “Dark Berry Mocha Frappuccino mit Sahne” bei Starbucks z. B. ca. 561 Kalorien – etwa ein Viertel der empfohlenen Tagesmenge für Frauen. Diese liegt bei ca. 2.000 Kalorien am Tag – während Männer bis zu 2.500 Kalorien täglich zu sich nehmen können.

Wir beobachten den Trend mit den aus dem Boden schießenden Einheits-Coffeeshops ja schon seit längerer Zeit kritisch. Und können als Alternative nur kleine Espresso-Bars empfehlen, in denen der Barista noch weiß, was er tut.

Wie zum Beispiel das Due Baristi in Hamburg-Eimsbüttel (Langenfelder Damm 2 - 4). Hier genießen Sie den Caffe Izzo stilecht zubereitet mit einer Hebelmaschine. Barista Eckart Meyer lernte sein Handwerk in der röstereigenen Izzo-Bar in Pompei. Nicht ohne Grund wurde das Due Baristi von den Gästen zur besten Espresso-Bar Hamburgs gewählt. Hier kann man echtes italienisches Flair genießen, ohne um seine schlanke Linie bangen zu müssen… ;-)

Due Baristi

 

Kaffee und Gesundheit

Donnerstag, 10. Juli 2008

Der französische Dichter und Philosoph Voltaire soll täglich 50 Tassen Kaffee getrunken haben. Als ein Freund ihm vorhielt, er würde sich damit langsam, aber sicher vergiften, sagte er nur: “Ja, du hast Recht. Ich trinke ihn aber erst seit 65 Jahren.” …http://www.optipage.de/kaffeeundgesundheit.html

Kaffee in Maßen konsumiert (ca. 4-5 Tassen pro Tag) besitzt gesundheitsfördernde Eigenschaften. Das belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien und räumen damit die alten Vorurteile für Herz- und Magenbeschwerden verantwortlich zu sein aus.

Zweig mit Kaffeekirschen

Über 1000 verschiedene Inhaltsstoffe wurden in einer Tasse Kaffee analysiert.
Zum Beispiel Vitamine, Mineralstoffe, Proteine und Fette.
Zusätzlich ein erstaunlich hoher Anteil an Antioxidantien von denen bekannt ist, dass sie die so genannten freien Radikalen im menschlichen Organismus entschärfen können und damit das Immunsystem stärken.
Die Aufmerksamkeit und die Gedächtnisleistung erhöht sich messbar nach dem Genuss von Kaffee und neuere Untersuchungen belegen das Kaffeegenuss das Risiko Gallensteine zu bilden verringern kann.

Kaffeetasse vor Zypressen

 

KOFFEIN - Der Zauberstoff

Mittwoch, 23. Januar 2008

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Was wäre Kaffee ohne Koffein? Viele von uns sind schon fast süchtig nach der belebenden Wirkung dieser wunderbaren Substanz. Aber keine Angst. Heute weiß man, Koffein hat viele positive Eigenschaften. Es handelt sich um einen ganz natürlichen Inhaltsstoff, der bei der Photosynthese der Kaffeepflanze entsteht.

Koffein erhöht die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit, verbessert das Kurzzeitgedächtnis, wirkt aufmunternd und erhöht die physikalische Leistungsfähigkeit.

Erst zwanzig Minuten nach Genuss des schwarzen Getränks beginnt die anregende Wirkung. Die höchste Konzentration im Blut liegt dann nach eineinhalb Stunden vor. Anschließend wird das Koffein im Körper nach und nach abgebaut.

In Arabica-Kaffeebohnen sind 1,0 bis 1,5 % und in Robusta-Kaffeebohnen über 2 % Koffein enthalten.

Aber nicht alle Kaffeetrinker vertragen Koffein. Zudem ist gerade in den Abendstunden die anregende Wirkung nicht immer gewünscht.

Damit man den Kaffee dennoch unbeschwert genießen kann, gibt es entkoffeinierten Kaffee.

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Aber wie entkoffeiniert man eigentlich Kaffeebohnen?

Das Entkoffeinieren findet immer vor dem Röstprozess statt, das heißt das Koffein wird bereits aus den Rohkaffeebohnen herausgelöst. Dafür werden verschiedene Verfahren angewendet, wobei zum Beispiel Wasser, organische Extraktionsmittel oder Kohlensäure eingesetzt werden.

Folgende Verfahrensstufen werden angewandt: Dämpfen, Entkoffeinieren, Trocknen. Durch die Vorbehandlung des Rohkaffees mit Dampf oder mit Wasser wird die Bohnenoberfläche für das kristalline Koffein durchlässig gemacht. Dann kommt das Extraktionsmittel zum Einsatz. Dieses besitzt die Eigenschaft, Koffein aus der Bohne herauszulösen. Ganz wichtig an dieser Stelle: Es handelt sich hierbei um keinen chemischen Prozess, sondern um einen physikalischen Vorgang. Nichts wird verändert. Anders ausgedrückt: Es wird das Gefälle zwischen dem Extraktionsmittel, das das Koffein aufnehmen soll, und der koffeinhaltigen Bohne ausgenutzt.

Sobald eine Sättigung des Extraktionsmittels erfolgt ist, befreit man es vom Koffein und setzt es solange erneut ein, bis fast kein Koffein mehr in der Bohne vorhanden ist. Anschließend wird der Kaffee wieder auf den normalen Feuchtigkeitsgehalt getrocknet und ist fertig für die Röstung.

Die EU-Richtlinien lassen nur bestimmte Entkoffeinierungsmittel zu. Alle sind gesundheitlich absolut unbedenklich. Der nicht vermeidbare Restkoffein-Gehalt darf in Deutschland 0,1% nicht überschreiten.

Also warum probieren Sie nicht auch mal Espresso ohne Koffein aber mit ganz viel Geschmack! Wir legen Ihnen besonders Caffe Nannini und Carroux Caffee ans Herz.

montage-nanncarr.jpg

Beide Röster entkoffeinieren besonders schonend und erhalten damit den vollen Espresso-Geschmack. Einfach köstlich. Verblüffen Sie Ihre Freunde, indem Sie Ihnen erst nachher sagen, dass Sie einen Koffeinfreien genossen haben.

 

Sogar Chefs brauchen eine Kaffeepause

Montag, 30. Oktober 2006

Eine Studie hat herausgefunden, dass einer von fünf Chefs nie eine Kaffeepause macht.

Im Rahmen der Untersuchung stellte man fest, dass sich daraus ein negativer Effekt für die Gesundheit der Mitarbeiter ergibt, da diese sich genötigt sehen, nun ebenfalls auf Kaffeepausen zu verzichten.

espresso

Niemanden überrascht es - das Betriebsklima im Büro ist deutlich besser, wenn regelmässige Pausen gemacht werden, so eine andere Studie.

Das knüpfen von Kontakten unter Kollegen bei einem gemeinsamen Kaffee führt zu einem verbesserten Zusammenhalt der Belegschaft und zu verbesserten Leistungen, wie die Universität Cambridge in einer Untersuchung feststellte.

Dr. Brendan Burchell, der die Studie leitete, sagt:”Pausen während der Arbeit sind wirklich wichtig für das Wohlbefinden der Beschäftigten. Arbeiten ohne Pause kann zu Gesundheitsproblemen führen.”

Na also, wir haben es doch immer schon gewusst.

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