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Archiv der Kategorie "Pads, Pods und Cialde"

Das E.S.E. Espressopad System

Sonntag, 19. Oktober 2008

Allgemeine Informationen zum E.S.E. Espresso Pad System.

Kein geringerer Röster als illy Caffe hat das patentierte Easy-Serving-Espresso-System (kurz E.S.E.) entwickelt, dem sich so gut wie alle italienischen Röster angeschlossen haben (über 400 Röster weltweit). Somit handelt es sich bei diesem System um eines der wenigen offenen Pad-Systeme. Der Espresso-Liebhaber hat die Möglichkeit die ganze Bandbreite der italienischen Kaffee-Kultur zu probieren und ist auch preislich in keiner Weise an einen Hersteller gebunden. Ein großer Vorteil gegenüber den vielen geschlossenen Systemen, die nur Ihre Pads zulassen und dessen Preiserhöhungen mitgemacht werden müssen, es sei denn man trennt sich von seiner Maschine.

Das ESE-System steht für eine schnelle und komfortable Zubereitung von excellenten Espresso zu Hause. Vielfach wird das, in Deutschland leider immer noch recht unbekannte, System auch im Büro oder in kleinen Kaffeebars benutzt. Das ESE-System ist genormt und ein internationaler Standard.

Ein Pad besteht aus ca. 6,8 bis 7 Gramm gerösteten und gepressten Espresso-Mehls, das sich zwischen zwei Blättchen Filterpapier befindet. Hier zeigt sich der vielleicht wichtigste Unterschied zu allen anderen Pad-Systemen. Durch die feste Stopfung des Pads benötigt man nämlich eine Maschine, die mit viel Druck (9 -15 bar) arbeitet. Nur dadurch erhält man dann ein Ergebnis, das mit professionellen Siebträger-Maschinen ohne Probleme mithalten kann. Reiz- und Bitterstoffe werden wie beim Siebträger minimiert und die Crema ist sagenhaft.

Im Gegensatz zum teuren Vollautomaten kann die aus Metall bestehende Brühgruppe einer E.S.E-Maschine auch genügend Temperatur aufbauen und halten. Das Aufheizen der Maschine dauert nur ca. 1 Minute. Bei den meisten Vollautomaten besteht die Brühgruppe aus Plastik. Ein Material, das bekannter Maßen Wärme weder gut leitet noch hält. Aber auch der Aufwand für Reinigung und Wartung der Hochdruck-Maschinen ist im Vergleich zum Siebträger oder Vollautomaten denkbar gering.

Ein weiterer Vorteil des Pad-Sysems ist die Verpackung. 90% aller Pads werden unter Schutzgas einzeln verpackt. Geöffnet bietet sich ein Aroma von frischgemahlenen Kaffee. Egal ob man in der Woche nur 1 Espresso oder 5 pro Tag trinkt; das Ausgangsprodukt ist immer gleich frisch und lecker. Viele Röster bieten übrigens auch schon Long-Coffee-Pads an. Diese sind im Mahlgrad, Röstung und Festigkeit anders und bieten einen schönen “Verlängerten”, ähnlich der Schweizer-Schümli-Variante.

Daten und Fakten zum ESE Standard:

Bezeichnung
E.S.E. Pads werden in Italien “Cialde” genannt (Waffeln) oder auch Servings oder Pods (englisch)

Größe:
Der Pad hat einen Durchmesser von 44mm

Gewicht:
Zwischen 6,5 und 7,5 Gramm

Maschinen-Eignung
E.S.E.-Maschinen, die mit Druck arbeiten (9-15 bar)
Alle Siebträger-Maschinen, die dafür jedoch einen speziellen Siebeinsatz benötigen.

Kleines Maschinen-Verzeichnis für das ESE-Pad-System
Bugatti Diva
FrancisFrancis von illy
Ascaso Dream
Inox Cialde Star
Tonino Lamborghini
my Dado von Mokador
La piccola von Lucaffe
Lina von Izzo Caffe
Ludimac
Spinell

 

Es war noch nie leichter einen perfekten Espresso zuzubereiten!

Mittwoch, 14. März 2007

… sagt illyklein.gif illy Caffe von seinem innovativen Kapselsystem “Hyper Espresso System“.

Francis Francis X2 von illy

Das System ist für die Nutzung in Firmen und kleinen Gastro-Betrieben gedacht, die pro Tag bis zu 100 Tassen Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato servieren. Das System ist absolut leicht zu bedienen, sieht attraktiv aus und führt zu mehr als akzeptablen Ergebnissen in der Tasse.

Die Maschine FrancisFrancis! X2 ist ein echtes Schmuckstück, das nur minimaler Wartung bedarf. Sie verfügt über einen großzügigen 5-Liter Wassertank.

illy Espressomaschine

Wie immer bei illy illy ist die Lösung nicht ganz billig, aber wir müssen bestätigen: Die Qualität stimmt!

illy Pads

 

Illy Servings Single Pack

Samstag, 10. Februar 2007

Man glaubt es kaum, aber auch illy Caffe kann noch dazu lernen. Endlich gibt es die illy Servings (sonst ESE Pads, Pods oder Cialde genannt) auch einzeln verpackt, wie die meisten italienischen Röster sie schon lange liefern. Bisher hielt illy daran fest, seine Cialde zu 18 oder 36 Stück in eine der berühmten Blechdosen zu tun.

illy-servingsweb.jpg

Nun werden die Cialde aromageschütz einzeln in Folie verpackt, so dass man, auch nachdem die Dose geöffnet worden ist, immer noch jeden Pad absolut frisch geniessen kann. Zur Zeit sind die Dosen mit 18 Pads lieferbar als Röstung N, Röstung S und decaffinato.

illy single pack

 

Überblick über geschlossene Kaffeepad-Systeme

Donnerstag, 8. Juni 2006

Senseo und seine Konkurrenzsysteme von Cafissimo bis Tassimo

Senseo2.jpgDas Prinzip:

Der Kaffee wird in vorportionierter Form mittels so genannter Kaffeepads, Kapseln oder Discs in das entsprechende Gerät eingelegt und unter mehr oder weniger schwachem Druck gefiltert. Es können je nach System eine oder mehrere Kaffeetassen gleichzeitig gebrüht werden.

Der Nachteil:

Die durchschnittlichen Kosten für eine Tasse Kaffee sind bei diesen geschlossenen Systemen wesentlich höher als bei herkömmlichen Filtermaschinen. Bei letzteren kostet eine Tasse etwa 5 Cent; die Original-Pads der u. g. Hersteller kosten zwischen 15 und 35 Cent. Außerdem ist die Auswahl für den Benutzter verfügbarer Kaffeesorten durch die Zwangsbindung an einen Hersteller sehr stark eingeschränkt.

Die Anbieter:

  • Senseo4.jpg Senseo ist das Resultat einer Kooperation des Elektronikherstellers Philips mit dem holländischen Kaffeeröster Douwe Egberts. Von der Markteinführung (zuerst 2001 in den Niederlanden) bis Oktober 2005 wurden weltweit ca. zehn Millionen Senseo-Maschinen und über vier Milliarden Pads verkauft, in Deutschland, wo das System Ende 2002 auf den Markt kam, über drei Millionen Maschinen und mehr als 900 Millionen Pads.
  • 1986 wurde das Nespresso-System des Lebensmittelkonzerns Nestlé eingeführt.
  • Kraft Foods bietet seit 2005 Tassimo an. Anfangs in Frankreich, seit März 2005 in der Schweiz, seit Sommer 2005 auch in Großbritannien, Deutschland und Österreich. Neben Kaffee kann die Tassimo-Maschine von Braun auch Tee und Kakaogetränke aus Instantpulver zubereiten. Die Tassimo-Kapseln heißen T-Disc. Auf jeder Kapsel befindet sich ein Strichcode. Damit kann die Kaffeemaschine automatisch die optimale Zubereitungsart anwenden. Anders als bei Nespresso sind die Kapseln mit Kaffee, Tee und Kakaogetränken auch im Handel erhältlich.
  • Seit März 2005 bietet Tchibo in Deutschland Cafissimo an.
  • Melitta verkauft in Deutschland, Österreich und der Schweiz das MyCup-System, das ein Pad-System ähnlich Senseo ist. Mycup ist von der Form her einer Filtertüte nachempfunden.
  • In der Schweiz verkauft die Einzelhandelskette Migros unter dem Namen Delizio ein System, welches mit einer Gaggia Maschine verkauft wird.
  • Die gleiche Maschine, leicht abgeändert, hat auch das System von Caffita in Italien, das die gleichen Kapseln verwendet wie Tchibo.
  • Nespresso.pngSpressino verkauft in Deutschland, Österreich, Italien, Tschechien und Russland sein Pad-System, das im Original von Malongo stammt und 1-2-3 spresso heißt.
  • Das Unternehmen Stefano Il Caffè bietet unter dem Namen Padova eine ähnliche Maschine an.

Quelle: Wikipedia

 

Kaffee-Pads besser als Ihr Ruf!

Dienstag, 7. März 2006

Negative Berichterstattung verunsichert Konsumenten

Am 28. Februar berichtete die ARD in ihrer Plusminus-Sendung über den „Nepp mit Kaffee-Pads“: „Sie heißen Senseo, Cafissimo, Tassimo – Kaffeemaschinen, die nur einzelne Portionen aufbrühen. Die Hersteller freuen sich über die Verkaufszahlen, die Kaffeefreunde über die praktische Bedienung. Doch die Bequemlichkeit hat ihren Preis: Das Pulver steckt in winzigen Beutelchen oder Kapseln – und die sind richtig teuer.“ Im anschließenden Bericht testete der Sender ein Senseo-Pad und eine Tassimo-Kapsel gegen eine exzellente Kenya AA-Bohne. Es mag kaum überraschen, dass die testenden Kaffee-Sommeliers zu einem einstimmigen Ergebnis kamen: „Es ist ein offenes Geheimnis: Frisch gerösteter Kaffee ist das Maximum.“

Ähnliche Berichte können Sie in der letzten Zeit regelmäßig in der deutschen Presse finden. Während in ganz Südeuropa die Vorteile des Kaffees in Padform genossen werden, wehrt sich Deutschland mit Händen und Füßen gegen eine Entwicklung, die für die schnelle, heiße und leckere Tasse Kaffee zwischendurch wie gemacht ist.

Das Problem in der öffentlichen Berichterstattung ist, dass die meisten Redaktionen nur über die geschlossenen Systeme berichten, bei denen der Konsument auf die Pads des Herstellers angewiesen ist (wie bei Senseo von Philips, Cafissimo von Tchibo und Tassimo von Jakobs/Braun).

Der Großteil der Padmaschinen und Pads, die auf dem deutschen Markt zu haben sind, entsprechen allerdings dem von illy entwickelten E.S.E. (Easy Serving Espresso)-Standard. Dessen Vorteile liegen auf der Hand:

1. Konstante Spitzenqualität (garantierte Zubereitung Ihres Kaffees in absoluter Spitzenqualität – der Espresso hat selbstverständlich eine Crema)
2. Riesenauswahl (alle renommierten Röstereien bieten inzwischen E.S.E.-Pads an. Sie sind an keinen Hersteller gebunden)
3. Frisch und lecker (die luftdicht versiegelte Portionsverpackung erhält das Aroma)
4. Praktisch und sauber (die tägliche Pflege der Maschine reduziert sich auf ein Minimum: frisches Wasser nachfüllen und Abtropfbehälter entleeren)

Ob Sie Ihren Espresso in der Macchinetta auf der Herdplatte zubereiten, eine halb- oder vollautomatische Espressomaschine oder doch eine Padmaschine benutzen – das ist alleine Ihre Entscheidung! Aber bitte lassen Sie sich nicht durch die negative Presse verunsichern: Ihr Lieblingskaffee wird Ihnen auch in Padform schmecken!

 

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