Sortenreiner Kaffee aus Äthiopien: Sidamo Bio
Mittwoch, 7. Juni 2006
Der Anbau dieses feinen Hochland-Sidamo-Arabica ist für viele Bauern die einzige Einnahmequelle. Ein Großteil dieses Sidamos wird auf Natur-Plantagen wildwachsend im Urwald geerntet. Dadurch ist er ein klassischer Bio-Kaffee, der ohne jegliche chemische Düngemittel auskommt. Liebhaber schätzen seine weinige Schärfe und seinen glatten, starken und würzigen Geschmack. Dabei ist der Kaffee säurearm - also sehr magenfreundlich!
Aus der ursprünglichen Heimat des Kaffees, in der auch heute noch wild wachsende Kaffeebäume ganze Wälder bilden, stammen ganz hervorragende, unverwechselbare Kaffees. In der Region “Kaffa” wurde der Kaffee (der Überlieferung nach schon im 9. Jahrhundert) von Mönchen als Genussmittel konsumiert, um während der nächtlichen Gebete wach zu bleiben. Weltweite Berühmtheit erlangte seinerzeit der Mocca, der seinen Ursprung in der Region “Jemen” hat. Weitere Kaffees, denen man einen exzellenten Geschmack nachsagt, sind z. B. der Yirgacheffe, der Djimma, Sidamo oder der Harrar.
Die mitunter sehr deutlichen, geschmacklichen Unterschiede sind wohl auch ein Grund, warum Äthiopien einen vergleichsweise recht hohen Eigenverbrauch an Kaffee hat. Heutzutage ist Äthiopien von allen afrikanischen Staaten der Hauptexporteur gewaschener Arabica-Bohnen. Etwa 12 Millionen Äthiopier leben direkt oder indirekt vom Anbau des Kaffees. Die Kaffeeindustrie untersteht der Ethiopian Coffee Marketing Corporation (ECMC), die einen Großteil des Exportmarktes kontrolliert. Ein Teil des Kaffees wird jedoch täglich auf Auktionen gehandelt, die als Drehscheibe zwischen Äthiopien und den Haupt-Exportländern Deutschland, Frankreich, Japan, USA und Saudi-Arabien fungieren.
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Kaffees aus
Übrigens, die Kenzeichnung AA weist auf eine spezielle Bohnengröße hin. Diese Einteilung erfolgt nämlich anhand der Maschengröße in den Sieben, durch die die Kaffeebohnen bei der Klassifizierung geschickt werden. Dabei gibt es folgende Kategorien:
Ein Spitzenkaffee aus dem Hochland Guatemalas. Dank der idealen klimatischen Bedingungen und dem fruchtbaren Vulkanboden entfaltet dieser Kaffee sein volles Aroma und seinen delikaten, kräftigen Geschmack: Sein komplexes reiches Aroma umgibt eine harmonische Milde. Im Nachgeschmack kommt seine leichte Kakao-Note zur Geltung.
Costa Rica hat einen bedeutenden Namen, wenn es um gewaschene Arabica-Kaffes geht. Die nährstoffreichen, gut durchlässigen Böden vulkanischen Ursprungs sowie die kalten Nächte tragen zu einer Geschmacksfülle bei, die allerhöchsten Ansprüchen genügt. Hier wachsen sowohl optisch als auch geschmacklich hoch-qualitative Kaffees, die u.a. wegen ihrer sehr feinen Säure und ihrer guten Fülle in der Tasse zu den besten der Welt zählen.
Die Kaffees werden in Höhenlagen von 1.300 bis 1.600 Metern angebaut, was der Qualität der Bohnen und ihrem Säuregehalt besonders zuträglich ist. Die “SHB”- (”Strictly Hard Bean”) Kaffees, jedoch vor allem die “Criré”-Gewächse aus den Regionen Tarazzu und Tres Rios gelten allgemein als die Créme de la Créme aus Costa Rica.
