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Archiv für Oktober 2008

Julius Meinl - ein Klassiker aus Österreich

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Kaffeetrinker der 70er kennen das bekannte Julius Meinl-Logo vielleicht noch aus einigen Feinkost- oder den sogenannten „Tante-Emma-Läden“: der auffällige Mohrenkopf, mit dem roten Fez auf gelbem Hintergrund, der damals auf Kaffee- und Kakaotüten prangte. Dann verschwand das Markenzeichen irgendwie aus dem Blickfeld.

Meinl Logos

Jetzt drängt es die österreichische Kultmarke Meinl- Kaffee wieder auf den deutschen Markt. Der österreichische Kaffeeröster punktet mit neuer, trendiger Verpackung. Der berühmte Designer Matteo Thun wurde von Meinl engagiert, um die Marke zeitgemäß zu präsentieren. Der hohe Anspruch an die Marke “Julius Meinl” spiegelt sich aber vor allem in der Qualität des Kaffees wieder. Nur strengstens kontrollierte Kaffeebohnen werden verwendet und deren Geschmack verspricht höchsten Genuss:

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Für Julius Meinl-Kaffee kommen nur beste Lagen und Ernten in die engere Auswahl. Er wird ausschließlich aus ausgewählten Hochland-Arabica-Bohnen zusammengestellt, die in den besten Anbaugebieten der Welt gedeihen: in Süd- und Zentralamerika, Papua-Neuguinea, Indien, Kenia und Äthiopien. Nach dem Transport durchlaufen die Bohnen eine erneute Qualitätskontrolle, bevor sie in einer der beiden Röstereien, Wien oder Vincenza, mit langjähriger Erfahrung und viel Fingerspitzengefühl geröstet werden. Hier wird in einem weiteren Kontrollschritt abermals die Qualität der Bohnen inspiziert. Durch das schonende Rösterverfahren entsteht der besondere, schokoladebraune Wiener Röstgrad. Nach der Röstung bzw. Mahlung wird der Kaffee sofort aromageschützt verpackt. Durch eine kontinuierliche Verkostung der Kaffeebohnen von der Kaffeekirsche bis zum Fertigprodukt garantiert Julius Meinl, dass nur der beste Kaffee in die Tasse kommt.

Die Geschichte der Firma Meinl zeigt einen umtriebigen, innovativen Unternehmer, der Vorreiter seiner Zeit, z.B. in Sachen Kundenservice war: 1862 wurden Kaffeebohnen nur roh verkauft – Julius Meinl war der Erste, der Rohkaffee bereits in fertig gerösteter Form angeboten hat und ersparte durch diese Innovation vielen Konsumenten das oft mühsame Rösten der grünen Kaffeebohnen am eigenen Herd, wobei immer einige Bohnen verbrannten.

Mehr Geschichten über Meinl findet man hier: Julius Meinl

Wir finden, dass Meinl die Gratwanderung zwischen einem modernen, zeitgemäßen Auftritt, verbunden mit Erhaltung der Familien- und Firmentradition hervorragend gemeistert hat. Die Mitglieder der Familie Meinl sind bis heute im Unternehmen tätig.

Julius Meinl ist hinsichtlich Qualität und Innovation ein verlässlicher Partner. Wir freuen uns, seine Produkte in Deutschland zu vertreiben und hoffen, unsere Kunden freuen sich mit uns auf ein Stück Wiener Kaffeehaus-Kultur.

“Der Kaffee muss heiß wie die Hölle,
schwarz wie der Teufel,
rein wie ein Engel,
süß wie die Liebe sein.”

Charles Maurice Talleyrand
französischer Diplomat (1754 - 1838)

 

Accademia del Caffe - Barista-Schulungen in Hamburg

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Es ist soweit… die accademia del caffe ist gegründet!

Das DUE BARISTI Hamburg und die SPEICHERSTADT KAFFEERÖSTEREI bieten als Gemeinschaftsprojekt ganztägige Barista-Schulungen an.

In ca. 8 Stunden erfahren die Teilnehmer:

von den Machern der SPEICHERSTADT KAFFEERÖSTEREI:

- welche Kaffeesorten weltweit wie angebaut, geerntet, aufbereitet, geröstet und gemischt werden,
- welche Aromen, Nuancen und Inhaltsstoffe im Kaffee enthalten sind und
- warum welche Varietäten für Espresso-Mischungen verwendet werden

von Herrn Sönmez, mehrmaliger Teilnehmer der Deutschen Barista-Meisterschaften (DUE BARISTI, Hamburg) lernen die Teilnehmer:

- die Funktionsweisen verschiedener Espresso-Maschinensysteme kennen
- die perfekte Einstellung von Espressomühlen
- was stimmen muss, damit ein “richtiger” Espresso das Ergebnis aller vorangegangenen Schritte ist
- viele hilfreiche Kniffe und Tricks
- Milchschaum für Cappuccino, Latte Macchiato und Latte Art

Zielsetzung: Jeder Teilnehmer ist nach der Schulung mindestens in der Lage:

a) Wissen über Kaffee und Espresso an seine Gäste weiterzugeben
b) die Espressomühle richtig einzustellen
c) seinen Arbeitsplatz geordnet zu halten und Abläufe zu optimieren
d) Maschinen-Hygiene und Reinigung selbst und gern durchzuführen und
e) eigenständig zu üben, möglichst perfekte Espressi, Cappuccini und Co. zuzubereiten.

Gesamtdauer der Schulung ca. 8 Stunden inkl. Pausen
Zeit 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Kosten € 290,00 netto pro Person (zzgl. 19% MwSt.)
Teilnehmer max. 10 Teilnehmer
inbegriffen Mittagessen, Getränke, Schulungsunterlagen
Telefon 0173 -716 81 56

 

Das E.S.E. Espressopad System

Sonntag, 19. Oktober 2008

Allgemeine Informationen zum E.S.E. Espresso Pad System.

Kein geringerer Röster als illy Caffe hat das patentierte Easy-Serving-Espresso-System (kurz E.S.E.) entwickelt, dem sich so gut wie alle italienischen Röster angeschlossen haben (über 400 Röster weltweit). Somit handelt es sich bei diesem System um eines der wenigen offenen Pad-Systeme. Der Espresso-Liebhaber hat die Möglichkeit die ganze Bandbreite der italienischen Kaffee-Kultur zu probieren und ist auch preislich in keiner Weise an einen Hersteller gebunden. Ein großer Vorteil gegenüber den vielen geschlossenen Systemen, die nur Ihre Pads zulassen und dessen Preiserhöhungen mitgemacht werden müssen, es sei denn man trennt sich von seiner Maschine.

Das ESE-System steht für eine schnelle und komfortable Zubereitung von excellenten Espresso zu Hause. Vielfach wird das, in Deutschland leider immer noch recht unbekannte, System auch im Büro oder in kleinen Kaffeebars benutzt. Das ESE-System ist genormt und ein internationaler Standard.

Ein Pad besteht aus ca. 6,8 bis 7 Gramm gerösteten und gepressten Espresso-Mehls, das sich zwischen zwei Blättchen Filterpapier befindet. Hier zeigt sich der vielleicht wichtigste Unterschied zu allen anderen Pad-Systemen. Durch die feste Stopfung des Pads benötigt man nämlich eine Maschine, die mit viel Druck (9 -15 bar) arbeitet. Nur dadurch erhält man dann ein Ergebnis, das mit professionellen Siebträger-Maschinen ohne Probleme mithalten kann. Reiz- und Bitterstoffe werden wie beim Siebträger minimiert und die Crema ist sagenhaft.

Im Gegensatz zum teuren Vollautomaten kann die aus Metall bestehende Brühgruppe einer E.S.E-Maschine auch genügend Temperatur aufbauen und halten. Das Aufheizen der Maschine dauert nur ca. 1 Minute. Bei den meisten Vollautomaten besteht die Brühgruppe aus Plastik. Ein Material, das bekannter Maßen Wärme weder gut leitet noch hält. Aber auch der Aufwand für Reinigung und Wartung der Hochdruck-Maschinen ist im Vergleich zum Siebträger oder Vollautomaten denkbar gering.

Ein weiterer Vorteil des Pad-Sysems ist die Verpackung. 90% aller Pads werden unter Schutzgas einzeln verpackt. Geöffnet bietet sich ein Aroma von frischgemahlenen Kaffee. Egal ob man in der Woche nur 1 Espresso oder 5 pro Tag trinkt; das Ausgangsprodukt ist immer gleich frisch und lecker. Viele Röster bieten übrigens auch schon Long-Coffee-Pads an. Diese sind im Mahlgrad, Röstung und Festigkeit anders und bieten einen schönen “Verlängerten”, ähnlich der Schweizer-Schümli-Variante.

Daten und Fakten zum ESE Standard:

Bezeichnung
E.S.E. Pads werden in Italien “Cialde” genannt (Waffeln) oder auch Servings oder Pods (englisch)

Größe:
Der Pad hat einen Durchmesser von 44mm

Gewicht:
Zwischen 6,5 und 7,5 Gramm

Maschinen-Eignung
E.S.E.-Maschinen, die mit Druck arbeiten (9-15 bar)
Alle Siebträger-Maschinen, die dafür jedoch einen speziellen Siebeinsatz benötigen.

Kleines Maschinen-Verzeichnis für das ESE-Pad-System
Bugatti Diva
FrancisFrancis von illy
Ascaso Dream
Inox Cialde Star
Tonino Lamborghini
my Dado von Mokador
La piccola von Lucaffe
Lina von Izzo Caffe
Ludimac
Spinell

 

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