Koffein süchtig

Was wäre Kaffee ohne Koffein? Viele von uns sind schon fast süchtig nach der belebenden Wirkung dieser wunderbaren Substanz. Aber keine Angst. Heute weiß man, Koffein hat viele positive Eigenschaften. Es handelt sich um einen ganz natürlichen Inhaltsstoff, der bei der Photosynthese der Kaffeepflanze entsteht.

espresskoff.gifKoffein erhöht die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit, verbessert das Kurzzeitgedächtnis, wirkt aufmunternd und erhöht die physikalische Leistungsfähigkeit.

Erst zwanzig Minuten nach Genuss des schwarzen Getränks beginnt die anregende Wirkung. Die höchste Konzentration im Blut liegt dann nach eineinhalb Stunden vor. Anschließend wird das Koffein im Körper nach und nach abgebaut.

In Arabica-Kaffeebohnen sind 1,0 bis 1,5 % und in Robusta-Kaffeebohnen über 2 % Koffein enthalten.

Aber nicht alle Kaffeetrinker vertragen Koffein. Zudem ist gerade in den Abendstunden die anregende Wirkung nicht immer gewünscht.

Damit man den Kaffee dennoch unbeschwert genießen kann, gibt es entkoffeinierten Kaffee.

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Aber wie entkoffeiniert man eigentlich Kaffeebohnen?

Das Entkoffeinieren findet immer vor dem Röstprozess statt, das heißt das Koffein wird bereits aus den Rohkaffeebohnen herausgelöst. Dafür werden verschiedene Verfahren angewendet, wobei zum Beispiel Wasser, organische Extraktionsmittel oder Kohlensäure eingesetzt werden.

Folgende Verfahrensstufen werden angewandt: Dämpfen, Entkoffeinieren, Trocknen. Durch die Vorbehandlung des Rohkaffees mit Dampf oder mit Wasser wird die Bohnenoberfläche für das kristalline Koffein durchlässig gemacht. Dann kommt das Extraktionsmittel zum Einsatz. Dieses besitzt die Eigenschaft, Koffein aus der Bohne herauszulösen. Ganz wichtig an dieser Stelle: Es handelt sich hierbei um keinen chemischen Prozess, sondern um einen physikalischen Vorgang. Nichts wird verändert. Anders ausgedrückt: Es wird das Gefälle zwischen dem Extraktionsmittel, das das Koffein aufnehmen soll, und der koffeinhaltigen Bohne ausgenutzt.

Sobald eine Sättigung des Extraktionsmittels erfolgt ist, befreit man es vom Koffein und setzt es solange erneut ein, bis fast kein Koffein mehr in der Bohne vorhanden ist. Anschließend wird der Kaffee wieder auf den normalen Feuchtigkeitsgehalt getrocknet und ist fertig für die Röstung.

Die EU-Richtlinien lassen nur bestimmte Entkoffeinierungsmittel zu. Alle sind gesundheitlich absolut unbedenklich. Der nicht vermeidbare Restkoffein-Gehalt darf in Deutschland 0,1% nicht überschreiten.

Also warum probieren Sie nicht auch mal Espresso ohne Koffein aber mit ganz viel Geschmack! Wir legen Ihnen besonders Caffe Nannini und Carroux Caffee ans Herz.

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Beide Röster entkoffeinieren besonders schonend und erhalten damit den vollen Espresso-Geschmack. Einfach köstlich. Verblüffen Sie Ihre Freunde, indem Sie Ihnen erst nachher sagen, dass Sie einen Koffeinfreien genossen haben.

40 KOMMENTARE

  1. Kaffee ohne Koffein wäre ja kein richtiger Kaffee. Ich denke viel weniger Menschen würden dann Kaffee trinken. Der Kaffee am frühen Morgen muss schon ein richtiger Kaffee sein. Sonst fängt der Start in den Tag schon schlecht an.

  2. Erstens schmeckt der nur mit Koffein und zweitens gibt es auch keinen Grund dafür diesen guten Stoff weg zu lassen.
    Koffein macht nicht nur wach und lässt einen sich besser fühlen, sondern ist in maßen auch gesund. Wird sogar in Grippemedikamenten eingesetzt.

  3. Der Körper gewöhnt sich selbstverständlich an das Koffein. Dadurch stellen sich nach und nach auch die “positiven” Eigenschaften von Koffein ein und verlieren mit der Zeit gänzlich an Wirkung. Mir persönlich schmeckt Kaffee auch nur mit Koffein, bin zwar kein großer Geschmacksfanatiker, aber dabei hatte ich das Gefühl das dem Getränk etwas fehlt.

  4. Also ein Kaffee ohne Koffein ist wie ein Hefe Weizen ohne Alkohol. Für mich wäre das jetzt nichts aber in meinem Umfeld steigt die Zahl derer, die meinen Koffein nicht so gut vertragen zu können. Mich wundert das zwar ein wenig aber für mich sollte es doch bitte mit Koffein sein.

  5. Genau wie mein Vorredner es kommentiert hat. Ein Kaffee ohne Koffein ist wie ein Hefe Weizen ohne Alkohol oder ein Hefe ohne Weizen ? Also ich verstehe das nicht, das ist wie mit dem alkoholfreien Bier (ok, da geht es noch wegen Alkoholgrenzen beim Autofahren etc.) Aber Kaffee muss einfach Koffein enthalten um auch ein Kaffee zu sein.

  6. Koffein schlägt bei mir leider wenig an. Obwohl ich sehr selten Kaffee trinke, ist es egal ob ich ihn früh morgens zu mir nehme, oder vorm Schlafen. Ich bin immer müde 🙁

  7. Ich brauche auch jeden Morgen und nach dem Mittag meinen Kaffee um überhaupt in Wallung zu kommen…Was wäre das Leben ohne Koffein ;)?

  8. Kaffee ist und bleibt ein Luxusgut. Ohne Kaffee würde kein Kuchen schmecken oder der Cafe-Gang sinnlos. Auch jede längere Autofahrt wäre unbedenklich ohne der guten Wirkung des Kaffees.

  9. Also immerw enn ich müde bin mach ich mir eine Espresso und keine 3 Minuten und schon bin ich Putzmunter, allerdings trinke ich im algemeinen ehr wenig Kaffee, daher wirkt das noch so gut.

  10. Ich trinke leider keinen Cafe, aber der soll so gut schmecken. Ich kenne das nur von anderen Leuten die immer von guten Cafe schwärmen.

  11. Ich komme morgens ohne Kaffee auch nicht in die Gänge. Bei mir wurd das allerdings ziehmlich schnell zur Sucht: 2 Liter pro Tag. Das ist dann leider nicht mehr so Gesund. Hab dann damit aufgehört. War zwar nicht einfach, aber es hat funktioniert. Jetzt trinke ich “nur” noch einen Liter pro Tag.

  12. Ich vertrage zwar kein Koffein wegen meiner Borreliose und trinke deshalb koffeinfreien Kaffee, glaube aber, dass man den Unterschied nicht am Geschmack feststellen kann, was mir manchmal zum Verhängnis wird, wenn ich z. B. in einem Cafe koffeinfrei bestelle, aber dann aus Versehen einen koffeinhaltiger Kaffee serviert bekomme. Das merke ich dann erst, wenn die Wirkung des Koffeins einsetzt.

  13. Hallo Borreliose Opfer,
    ich trinke zwar nur koffeinhaltigen Kaffee den brauche ich zum wach werden aber Freunde von mir trinken auch koffeinfreien Kaffee und sagen man schmeckt kaum einen Unterschied. Aber sag bitte mal wie macht sich das Koffein bei dir bemerkbar.

  14. Hallo Michael,
    ich werde dann nervös und bekomme es ein bisschen am Kreislauf zu spüren. Die Wirkung verfliegt dann wieder nach 2 – 3 Stunden. Vor der Krankheit konnte ich koffeinhaltigen Kaffee trinken und hatte nichts Nachteiliges gespürt.

  15. Zwischen mit und ohne Koffein merkt man keinen Unterschied. Bevoruge aber auch den mit Koffein, um wach zu werden 😉
    Was auch sehr lecker ist, ist wenn man den Kaffe mit Espressopulver macht. Man muss dann einfach weniger davon nehmen. Geschmacklich finde ich, ist das ein Traum… 🙂

  16. Kaffee ohne Koffein kann auch guteschmecken. Aber, ohne Koffein bleibt der Geschmack der einzige positive Effekt 🙂
    Ich trinke nicht jeden Tag Kaffee. Er schmeckt zwar gut aber ich finde trotzdem, dass das Koffein süchtig machen kann.
    Gegen Migräne und Kopfschmerzen (auch für dem Kater) ist es aber super effizient!
    Ein Tipp für euch 😉
    Hier findet ihr noch mehr hilfreiche Tipps.

    Ich wünsche euch viel Spass beim Kaffee trinken! 🙂

  17. mittlereile vertrag ich gar keinen kaffee mehr bekomme sofort magenschmerzen oder der muss total dünn sein von der stärke her..

  18. Der Nachteil am Koffein ist ja, wenn dieWirkung nachläßt, das die Müdigkeit um so größer ist…eine kalte Dusche wird’s wahrscheinlich auch tun…ich trinke doch lieber Kaffee.

  19. Ahja, ich hab nch nie entkoffenierten Kaffe getrunken. Wenn es wirklich besser schmecken soll, dann wirds ja bald Zeit, dass ich einen entkoffenierten Kaffe trinke ^^

  20. Sehr informativ muss ich sagen… hab immer gedacht dass entkoffeinierter Kaffee irgendwue chemisch entsteht oder künstlich ist…. jetzt trink ich den auch wieder lieber 😉

    lg Hansi

  21. Also ich finde sehr wohl, dass man koffeeinfreien von koffeeinhaltigen Kaffee geschmacklich leicht unterscheiden kann, wenn man ihn nicht gerade mit einer halben Tasse Milch streckt. Dazu muss man kein Experte sein. Koffeeinfreie Sorten sind viel milder.

  22. Ich trinke zwar auch für mein Leben gern Kaffee, allerdings nur morgens oder nachmittags, also vor allem wegen der (eingebildeten?) Wirkung. Wenn sich der Körper aber an Koffeein gewöhnt, dann bin ich wohl eine Ausnahme, ich merke immer noch, wenn ich zuviel Kaffee getrunken habe.
    Kleiner Tip: Schwarzer Tee ist als Wachmacher auch nicht zu verachten. Die Wirkung ist zwar nicht so schnell, dafür aber lang anhaltender und es geht auch nicht so auf den Magen…

  23. Ich kann überhaupt nicht verstehen, wie man entkoffeinierten Kaffee trinken kann.
    Für mich gehört gerade der Koffein zu dem Typus Kaffee, den ich brauche.
    Aber wie immer scheiden sich hier natürlich die Geister 😉

  24. Was wäre das Leben ohne Kaffee? Kaffee als zweit grösstes Handelsprodukt nach Erdöl ist bereits schon ein muss in jedem Haushalt oder an jedem Arbeitsplatz. Wer könnte heute noch ohne leben?

  25. Also ich brauche auch eine Tasse richtig starken Kaffee um am morgen in die Gänge uz kommen. Schmeckt einfach lecker und ist ein richtig schönes Ritual!

  26. Im Bereich der Sportnahrung wird ebenfalls viel mit Koffein gearbeitet. So nehmen Bodybuilder Koffein gern wegen dessen Fähigkeit, freie Fettsäuren aus den Körperfettdepots zu erhöhen. Die trainingsintensität kann gesteigert weren.
    Koffein kann übrigens auch die Kontraktionsfähigkeit der Skelettmuskulatur erhöhen. Das steigert die Maximalkraft und höheres Gewicht kann bewältigt werden. Auch wird vermehrt Calcium freigesetzt, was die Kontraktionskraft weiter verstärkt. Kraftzuwächse von bis zu 10 Prozent sind möglich.

    Also allen Sportlern sei die Tasse Kaffee wärmstens ans Herz gelegt!

  27. Also Koffein ist für mich ein ganz wichtiges Element. Wenn ich morgens nicht mein Kaffee trinke, kann ich mich einfach nicht konzentrieren. Ansonsten nutze ich auch Koffein in meinem Haarschampoo.

  28. Koffein MUSS sein. Aber das liegt vermutlich daran, dass alle EDVler Koffeinjunkies sind.
    Ich merke aber auch, dass die Wirkung mit der Zeit immer schwächer wird. Alle halbe Jahre lege ich also eine Koffein-Pause ein. 14 Tage komplett ohne Kaffee oder schwazen Tee.
    Zum einen tut es gut und zum anderen: Was meint ihr, was für ein Genuss danach der erste Espresso ist?

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