Trigonellin ist der Schlüssel

Was für eine Vorstellung: Die Zahnbürste hat ausgedient, und statt des gewohnten Pfefferminzgeschmacks von Zahnpasta ist es ab sofort direkt die sanfte Bitterness von Kaffee, die am Morgen nicht nur dafür sorgt, dass wir wach werden, sondern anscheinend auch noch unsere Zähne vor Karies schützt.

Ganz so dramatisch wird es nicht werden, jedoch sind Wissenschaftler aus Italien und den USA diesem Phänomen seit einigen Jahren bereits auf der Spur. Ein Forscherteam der Universität Ancona hatte in einem Labortest nachweisen können, dass Chlorogensäure und Niacin, allen voran aber Trigonellin – allesamt Bestandteile des schwarzen Koffeingetränks – die Bildung von Karies wirksam verhindern. Sie wirken der Entstehung eines Biofilms auf den Zähnen entgegen, der gemeinhin als Vorstufe für Karies gewertet wird. Die Karies verursachenden Mikroben vom Typ Streptococcus mutans werden dabei von Trigonellin & Co. wirksam abgetötet, bevor sie sich auf der Zahnoberfläche festsetzen und die spätere Zerstörung des natürlichen Zahnschmelzes in Gang setzen können.

Trigonellin bedingt übrigens den kaffeetypisch-würzigen Bittergeschmack, der in diesem Fall hinsichtlich der Wirkung tatsächlich alles andere als bitter ist. Allerdings darf man dabei nicht vergessen, dass es sich hier um reine Laborversuche handelt, die sich in der Praxis erst noch bewähren müssen.

1 KOMMENTAR

  1. […] Unter der Kategorie “Kaffee und Gesundheit” haben wir bereits darüber berichtet, dass Kaffee nicht entwässernd wirkt, gut im Kampf gegen Karies und für empfindliche Männerhaut ist, Muskelschmerzen vorbeugt, fit macht und sogar bei Hitze gesund ist. […]

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

*